Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Dienstag, 22. Mai 2012

Vitamin C als Allheilmittel?

Sie ist ein fester Bestandteil eines jeden Jahreszeitenwechsels: die Erkältung. Bei mir war es letzte Woche wieder soweit. Das Mühsame an einer Erkrankung ist, man weiß nie genau, ob man krank genug ist, um zu Hause bleiben oder gesund genug, um seinen Pflichten nachgehen zu können. Ich entschied mich – weil auch ein Feiertag die Woche verkürzte – mir Zeit zur Genesung zu geben. Dabei habe ich alle Klassiker der Hausapotheke ausgepackt: Wärmflasche, Wollsocken, Salbeitee, Aromalampe und Erkältungsbad vor dem schlafen gehen. Außerdem natürlich entspannen auf der Couch. Dabei ist mir – zwischen Gesundschlafen und Sitcoms – immer wieder in diversen Werbungen etwas aufgefallen: Vitamin C in Lachgummis, Vitamin C in Actimel, Vitamin C im Aspirin usw. Werbung über Werbung. Und überall das Vitamin C drin.  Aber ist es wirklich vorbeugend sinnvoll eine überdurchschnittliche Dosis an Vitamin C zu sich zu nehmen?

Ich habe mich informiert und gelesen und gelesen und dann endlich eine Quelle gefunden, die mir seriös erschien: Dabei wurden 30 Studien verglichen und es hat sich gezeigt, dass eine Erkältung mit überdurchschnittlich viel Vitamin C über längere Zeit nicht verhindert werden kann, sondern lediglich die Krankheit verkürzt  – um durchschnittlich einen Tag. Und wenn man bereits krank ist, soll zu viel Vitamin C  die Symptome nicht mindern und nicht explizit zu einer schnelleren Genesung beitragen. Mehr als 75 mg pro Tag (die empfohlene Menge) hat – außer Darmbeschwerden keine negativen Auswirkungen, weil das Vitamin wasserlöslich ist und einfach wieder ausgeschieden werden kann.  Die Mindestdosis soll allerdings nicht unterschritten werden, weil das zu Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Leistungsschwäche und schlechter Wundheilung führen könnte. Und 75 mg pro Tag ist mit einer normalen Ernährung nicht schwer zu erreichen.  Denn das Vitamin findet sich nicht nur in frischem Obst und Gemüse sondern beispielsweise auch in Kartoffeln und Kräutern. Wozu also diese Anreicherung in Nahrungsmitteln? Ein Handyakku kann beispielsweise auch nur so lange laden, bis er voll ist und auch beim Autotank läuft zu viel Kraftstoff aus, wenn man ihn reinfüllen möchte. Warum will man also eine einfache gesunde Ernährung mit Zusätzen optimieren, die unserem Körper gar keinem Mehrwert bieten?

Mit diesem Wissen habe ich dann auch wieder beruhigter entspannen können und das Mittel angewandt, das bei Erkältungen immer hilft: Ruhe vor dem stressigen Alltag. Denn Stress ist ein nachgewiesener Risikofaktor für Erkältungen. Gott sei Dank weiß unser Körper selber immer noch am besten, wann es  einfach reicht.

Dienstag, 8. Mai 2012

Inhaltsstoffe ABC - Formaldehyd

Dieser chemische Stoff findet sich nicht nur in der Kosmetik, sondern auch in Waschmitteln, Geschirrspülmitteln und Papierhygiene Artikeln wieder. Dabei ist der Gehalt von Formaldehyd streng reglementiert: es darf bei einem Massenanteil nicht mehr als 0,2% in einem Produkt enthalten sein. Dabei muss bei Produkten, die mehr als 0,1% dieses Stoffes enthalten, konkret auf der Verpackung ersichtlich darauf hingewiesen werden. Formaldehyd ist deshalb streng reglementiert, weil es Allergien, Haut-, Augen- und Atemwegsreizungen auslösen kann. Bei ständigem Kontakt mit dem Stoff wirkt er krebserregend und kann Konzentrationsschwächen, Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Schlafstörungen auslösen. Trotzdem ist Formaldehyd ein sehr wichtiger Ausgangsstoff in der Chemie für andere Verbindungen. Beispielsweise bei Impfstoffen oder bei Kunststoffen findet sich Formaldehyd als Ausgangspunkt. Aber auch zahlreiche andere Produkte benötigen diesen Stoff als Grundlage für die Produktion (Klebstoffe, Süßstoffe, Düngemittel ect.). Früher wurden solche Abspaltungen auch vermehrt als Desinfektionsmittel oder Konservierungsmittel in kosemtischen Produkten angewendet. Aktuell werden schätzungsweise allerdings nur mehr 12% der Produkte mit Formaldehyd - Abspaltungen konserviert. Diese werden mit sogenannten INCI Bezeichnungen angegeben. Dabei sind drei solcher Abspaltungen auch in Kosmetika erlaubt: DMDM-HYDANTOIN, QUATERNIUM-15 und SODIUM HYDROXMETHYLGLYCINATE. Diese können allerdings auch durch andere Bezeichnungen in Produkten angegeben werden: Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazoidynil-Urea, Bronidox, 5-Brom-5-Nitro-1,3-Dioxane, Diazolidynyl-Harnstoff, Diasolidynyl-Urea. Allerdings ist die Nutzung in der Kosmetik, aufgrund der potentiellen Hautreizung und anderer negativer Nebenwirkungen rückläufig. Besonders zu achten ist auf Nagelpflege Produkte, weil hier die Nutzung im Vergleich noch höher liegt. Ein weiterer Bereich, indem der Stoff negative Auswirkungen haben kann ist bei Möbeln als Klebstoff. Denn dabei ist leicht möglich, dass der Stoff ausdünstet und damit dann die zuvor beschriebenen Reaktionen auslösen kann.

Dienstag, 1. Mai 2012

Glänzendes Wetter

Die vergangenen Tage war es einfach nur heiß. Eine willkommene Abwechslung, wenn auch etwas extrem im Wechsel mit der Kälte. Doch jeder genießt diesen frischen Sommer - dabei darf man allerdings eines nicht vergessen: Sonnenschutz. Denn auch wenn es erst Anfang Mai ist, können die aktuellen Sonnenstrahlen sehrwohl Sonnenbrand verursachen. Aber es gibt auch noch andere Faktoren, die die UV Strahlung auf unserer Haut verstärken. Sowohl Wasser, Schnee wie auch Sand - je nach Farbe - reflektieren die UV - Strahlung und verstärken die Gefahr eines Sonnenbrandes. Dass in der Nähe des Äquators die Sonnenstrahlen stärken sind, als beispielsweise in Mitteleuropa ist kein Geheimnis. Der Grund dafür ist, dass die Strahlen in diesen Breitengraden einfach weniger Ozonschicht durchdringen müssen. Aber speziell beim Bergsteigen sollte dieses Phänomen auch berücksichtigt werden. Denn für alle 1000 Meter über dem Meeresspiegel verstärkt sich die UV Strahlung um 30% (Faustregel).



Natürlich weiß jeder, dass mit der gefährlichen UV-Strahlung nicht zu spaßen ist. Gefährdete Hauttypen lernen meist schon sehr bald was es bedeutet, sich einmal nicht einzucremen. Aber einen Nachteil haben sehr viele Sonnenschutzcremen, die für sehr sensible Haut einen hohen UV Schutz bieten: sie sind fettig und ziehen nicht schnell ein. Das ist lästig und ermutigt auch nicht, dass man an normalen Arbeitstagen - in denen man nur wenig Zeit in der Sonne verbringt - diesen Schutz dann auch verwendet. Aus eigener Erfahrung kann ich an dieser Stelle einen Tipp geben: Anstelle einer Tagescreme kann man in der Früh einfach eine pflegende Sonnencreme mit geringem UV Schutz auftragen. Diese Cremen ziehen schnell ein und helfen. Dabei haben bei mir Tagescremen oder diverse Makeups, die bereits einen UV Schutz bieten sollten, nicht so wirklich ihren Zweck erfüllt. Hat jemand vielleicht andere Alternativen, oder Möglichkeiten, um sich im Alltag vor der Sommersonne zu schützen?