Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Mittwoch, 25. April 2012

Leitung oder Flasche?

Für mich gibt es im Supermarkt eigentlich wenige Dinge, die mich verwundern. Bei den zahlreichen Angeboten gibt es immer irgendeine Argumentation, warum das möglicherweise, unter Umständen irgendjemand, irgendwann brauchen könnte. Aber etwas werde ich nie verstehen: Zu was braucht der Mensch dermaßen viele Anbieter für Wasser – und warum kaufen so viele Menschen Wasser in Flaschen? Ich kann nachvollziehen, wenn jemand argumentiert, dass das Wasser aus der Leitung unangenehm nach Chlor riecht und  auch demensprechend schmeckt. Das ist durchaus in zahlreichen Gebieten der Welt der Fall. Doch es gibt Regionen – von der Schweiz über Große Teile Österreichs hin zu Bayern, generell fast überall wo Berge und Quellen zu finden sind - in denen mir niemand erklären kann, dass Wasser aus Plastikflaschen besser schmeckt, als das aus der Leitung. Es stimmt einfach nicht. Dessen sollten sich auch Touristen in diesen Gebieten bewusst werden. Denn etwas hinterlassen alle Wasserflaschen – Müll. Selbst Pfandflaschen werden nach Schätzungen nur zu einem Drittel zurückgebracht. Auch PET Flaschen werden nicht zu 100 Prozent recycelt – speziell wenn die Mülltrennung nicht ernsthaft betrieben wird. Was könnte es also noch für einen Grund geben, trotz dieser Punkte Wasser aus Flaschen zu trinken?



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Eine gerne verwendete Antwort auf diese Frage: Weil es wirklich sauber ist. Dieses Argument mag für Länder gelten, in denen Leitungswasser einfach noch nicht die Qualität hat, wie in Europa. Aber innerhalb Europas ist das kein Argument. Denn die Wasserqualität ist innerhalb der EU sehr streng geregelt. Abgesehen davon, kann man auch selber einfach und unkompliziert die eigenen Leitungen testen lassen, wenn man Zweifel hat. In Deutschland hat sich trotzdem seit 1970 der Literkonsum auf ein Jahr gerechnet von 12 Liter auf 128 Liter gesteigert. Und das, obwohl Flaschenwasser teurer ist, nicht immer die bessere Qualität hat und einen 100-mal so großen ökologischen Fußabdruck produziert wie Leitungswasser. Hat vielleicht jemand noch eine Idee, warum Leitung - oder Flaschenwasser sinnvoller ist?

Montag, 16. April 2012

Schlüsselblumen - die Frühlingsboten

Es stürmt und regnet - und man kann der Schneefallgrenze in der Umgebung von Bergen beim Fallen zusehen. Doch alle, die sich trotz Wind und Wetter in die frische Luft begeben, können sie hin und wieder bereits finden. Abseits der Parks oder der kultivierten Gärten, finden sie sich an Waldrändern oder kleinen Bächen - die Schlüsselblumen. Von März bis Mai kann der klassische Frühlingsbote seine Blüten zeigen und bringt auf die frischen grünen Wiesen noch etwas mehr Abwechslung. Die Schlüsselblume hat viele Bezeichnungen: vom Himmelschlüssel hin zum Wiesenprimel oder Eierkraut. 

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Doch egal, wie man sie nennt, sie werden überall in Europa gleich geschätzt. Nicht nur als erster kleiner Blumenstrauß im Frühling. Auch als Heilpflanze soll sie entkrampfend und schleimlösend wirken und wird auch bei Gicht gerne in Tees beigemischt. Allerdings hat sie das Problem, das bereits zahlreichen besonderen Pflanzen zuteil geworden ist: Sie steht unter Naturschutz und darf deshalb nicht willkürlich in freier Natur geerntet werden. Sie ist rar geworden, was speziell auch für Glücksuchende ungünstig ist - zumindest wenn man den Sagen rund um die Schlüsselblume Glauben schenkt. Demnach ist sie der Schlüssel zu Schätzen und Wohlstand - oder einfach zu ganz besonderem Glück (Beispiel einer Sage). Die Schlüsselblume ist eine mehrjährige Pflanze. Warum also nicht den eigenen Garten mit ihr bereichern. Denn klein und unscheinbar kündigt sie den Wechsel hin zur warmen Jahreszeit an - und bringt bestimmt für jeden Betrachter auch ein Lächeln voll Glück mit sich ...

Dienstag, 10. April 2012

Wenn die Badewanne zum Whirlpool wird

Vergangene Woche hat sich der Winter zurückgemeldet. Wie man in Teilen Tirols auch so schon formuliert: Die Eismänner sind nochmal ins Tal gestiegen. Weil diese plötzliche Kälte nicht nur auf das Gemüt, sondern auch auf das Kälteempfinden des Körpers doch sehr verstörend wirkt, habe ich mich deshalb für ein Bad entschieden. Aber dieses Mal wollte ich mich nicht mit Peelings einreiben oder in Badeschaum eintauchen. Ich wollte mich einfach fallen lassen und entspannt die Augen schließen - Während Whirlpool Drüsen ihre Arbeit machen. Allerdings hat sich dieser Traum schnell verflüchtigt, weil ich keinen Whirlpool besitze. Aber wenn man die Augen schließt und sich entspannt, muss es auch kein echter sein. Also habe ich mich entschlossen mit einer Badekugel mein Glück zu versuchen. 



Mein Plan ging auf. Nachdem ich das Wasser eingelassen hatte, legte ich mich hinein und platzierte die Badekugel hinter meinen Rücken. Genau in die kleine Höhle die entsteht, wenn man den Kopf auf den trockenen oberen Teil der Wanne legt und der Rest des Körpers dann leicht schräg in das Wasser einsinkt. Genau in dieser kleinen Höhle lag die Kugel und wurde dadurch daran gehindert an die Wasseroberfläche aufzusteigen. Nach wenigen Sekunden des Sprudelns verbreitete sich bereits der angenehme Rosenblüten Duft im Badezimmer und auch die getrockneten Blüten in der Kugel haben sich von der Kugel losgelöst und wanderten durch das Wasser. Der Duft war um einiges intensiver als bei dem Zucker oder Salzpeelings. Aber die Öle in der Kugel genauso pflegend - lediglich der Peeling Effekt beschränkt sich im Falle der Badekugel auf den Rücken, der - wie im Whirlpool - angenehm massiert wird. Nach ungefähr sieben Minuten hat sich die Kugel komplett aufgelöst und ich habe noch einige Minuten entspannt mein Bad genossen. Der erste Blick auf das kalte und stürmische Wetter draußen hat danach auch sein Unbehagen verloren.

Ein kleiner Tipp am Rande: Badekugeln enthalten ganz einfache Zutaten, wie beispielsweise Backpulver (für das Sprudeln verantwortlich) und sind auch leicht selber herzustellen (mögliches Rezept). Der Kreativität sind bei der Kombination der Öle und Inhalte kaum Grenzen gesetzt!