Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Dienstag, 13. März 2012

Die Lärche kehrt in den Wald zurück!

Nein, die Überschrift bezieht sich nicht auf den Vogel, sondern den Baum. Die Lärche hat über den Winter ihre Nadeln verloren und startet im März wieder mit neuer Frische! Und heuer beginnt für den Baum speziell in Deutschlang ein besonderes Jahr: denn nach Österreich (2002) kürte Deutschland im Oktober die Lärche für 2012 mit dem Titel "Baum des Jahres". Ins Leben gerufen von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung, beinhaltet dieser Titel eine Fachtagung und eine Informationskampagne.

Aber warum lässt der Baum seine Nadeln über den Winter fallen? Den Nadeln der Lärche fehlt eine schützende Wachsschicht und auch die Öffnungen, mit Hilfe derer die Nadeln Luft aufnehmen können, sind bei der Lärche nicht so stark eingesenkt wie bei normalen Nadelbäumen. Aus diesen Gründen wirft die Lärche ihre Nadeln ab, um im Winter nicht auszutrocknen. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen und vereinzelt kann es durchaus vorkommen, dass Nadeln bis zu vier Jahren am Baum bleiben. Das Holz im Gegensatz dazu, zählt zu den härtesten und schwersten in Europa. Es wird hauptsächlich zu Bauzwecken und Möbelproduktion verwendet, da der Heizwert nicht besonders gut ist.

Ebenfalls sehr geschätzt wurde und wird das Harz der Lärchen. Es kann im Frühling und im Herbst von den Furchen der Rinde (oder durch spezielle Einschnitte) geerntet werden und war früher bekannt als "Venezianisches Terpentin". In den Südtiroler Bergen wurde es gesammelt und in Venedig verkauft, deshalb der Name. Unter diesem konnte es in Apotheken erworben werden. Dabei wurde es hauptsächlich zum Räuchern verwendet, weil es der Wirkung und dem Geruch nach der Kiefer ähnelt (bzw. der Zirbe). Gemein mit dieser verwandten Baumart hat sie die antibakterielle Wirkung. Eine Besonderheit allerdings ist, dass das Lärchenharz die Atmungsorgane stärken soll. Als Salbe oder Seife kann sie aber auch den natürlichen Heilungsprozess beschleunigen. Außerdem kann man diese auch selber herstellen (Rezepte finden sich im Link zur Salbe). Doch es finden sich auch andere Besonderheiten üblicherweise in der Nähe von Lärchen: Der Fliegenpilz und der Lärchen-Goldröhrling, der als schmackhafter Speisepilz in Liebhaberkreisen bekannt ist.

Montag, 5. März 2012

Gepflegte Hände

Wir stehen morgens auf und betrachten uns im Spiegel. Wir betrachten unser Gesicht, unsere Haare und die Figur, die wir in den neuen Jeans machen. Wir kommen nach Hause und blicken müde und erschöpft auf unsere Augenringe putzen uns die Zähne und gehen schlafen. Wir achten darauf unseren Körper von innen und außen zu pflegen, um Alterserscheinungen jeglicher Art hinauszuzögern und vergessen dabei auf den Teil unseres Körpers, der uns am meisten verrät, weil er am schnellsten altert: unsere Hände. Sie sind Wind und Wetter ausgesetzt, wie kein anderer Körperteil und werden tagtäglich für Büro - und Hausarbeit, Garten - und Handarbeit beansprucht. Dabei ist die Haut an den Händen besonders dünn und hat auch nicht so viele Talgdrüsen, wie der Rest unserer Körperhülle. Auf der Innenseite unserer Hände fehlen Talgdrüsen so gut wie ganz. Was bedeutet das? Für die Hände ist es damit besonders schwierig die hauteigene Schutzschicht, die zu einem Großteil aus Fetten besteht, selbst aufrecht zu erhalten und benötigt deshalb besondere Pflege. Gepflegte Hände sind auch im zwischenmenschlichen Bereich sehr wichtig, weil wir mit unseren Händen (je nach Typ mehr oder weniger stark) gestikulieren und damit auch etwas über uns mitteilen. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber ich achte in einem Gespräch mindestens genauso auf die Hände wie auf die Mimik des Gesichts.

Aber wie pflegt man seine Hände ohne dabei zu übertreiben? Ein guter Tipp in diesem Zusammenhang ist, egal welchen Hauttyp man, mit gewöhnlicher Seife die Hände zu waschen. Sie trocknet die Hautpartie weniger stark aus und unterstützt die eigenständige Rückfettung der Haut. Das macht deshalb viel aus, weil wir unsere Hände auch oft waschen. Nach jedem Gang zur Toilette oder wenn wir nach dem Einkaufen nach Hause kommen. Diese Hygienegewohnheiten sind für unsere Gesundheit natürlich wichtig. Dabei darf allerdings nicht auf die Gesundheit der Haut an den Händen vergessen werden. Für Menschen wie mich, die zu trockener Haut neigen, ist ebenfalls angenehm, wenn es spezielle Handcremen gibt, die schnell einziehen und damit nicht bei der täglichen Arbeit behindern. Allerdings ist auch bei dieser Pflege auf die Dosis zu achten. Zusätzlich kann ich noch die Salz und Zuckerpeelings empfehlen, die eigentlich für den Körper gedacht sind, aber auch als Handbad Wunder wirken können. Dabei sollte man sich aber Zeit nehmen und die Öle richtig schön einziehen lassen. Haben Sie vielleicht auch noch einen Tipp, wie man seine Hände im Alltag pflegen kann?