Sonntag, 8. Juli 2012

Natürlich weich und pflegend

Beim Schnorcheln oder Tauchen bilden sie die Kulisse für vorbeiziehende Fische, doch in unseren Badezimmern werden sie erst so richtig zum Star: die Naturschwämme.


Naturschwämme sind umweltfreundlich, weil sie natürlich nachwachsen können und im Meer entstehen. Aufgrund der Ernte aus der Natur, sollte man aber speziell ungebleichte Naturschwämme vor dem ersten Gebrauch einmal gut durchwaschen - um kleine Steine oder Erdrückstände zu entfernen. Außerdem sollten die Schwämme regelmäßig gereinigt werden, um  Bakterien abzutöten. Dazu gibt es mehre Möglichkeiten: Einmal die Mikrowelle, die Waschmaschine unter Beigabe von etwas Essig bei 60 Grad oder den Schwamm für zehn - fünfzehn Minuten in heißen Salzwasser einlegen. An und für sich entspricht aber auch das Auftragen von Duschgel oder Ähnlichem und das Durchwaschen derselben ebenfalls einer schonenden Reinigung. Dabei sollte immer darauf geachtet werden die Schwämme gründlich auszuwaschen.

Generell lassen sich grob drei Arten von Schwämmen unterscheiden. Wesentliche Unterscheidungskriterien sind dabei die Porentiefe und die Konsistenz bei Feuchte, die sich dadurch ergibt.

Der Seidenschwamm ist sehr feinporig und eignet sich besonders gut zur Reinigung von sensiblen Hautpartien, wie dem Gesicht.

Der Grasschwamm hat etwas größere Poren, aber auch kleine "Härchen", die sich auf der Haut wie ein Peeling anfühlen.

Der Kapadikoschwamm ist der grobporigste der Drei und besonders gut für die Reinigung des Körpers beim Duschen geeignet. Aufgrund seiner großen Poren finden sich in diesem Schwamm auch eher Erdrückstände oder kleine Steine. Zum Entfernen dieser, kann der Schwamm auch etwas aufgerissen werden. Bei den anderen Beiden ist das weniger zu raten, weil die einzelnen Fasern dort stärker verbunden sind.

Für den täglichen Gebrauch sind sie unkompliziert in ihrer Handhabung. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich durch die Anwendung von Schwämmen weniger Duschgel brauche. Die Schwämme scheinen die Gele besser aufzuschäumen und verteilen sie auch gleichmäßiger auf der Haut als Kunstschwämme. Aus eigener Erfahrung kann bestätigen, dass sie widerstandsfähiger sind als beispielsweise normale Netzschwämme und außerdem auch länger halten - und sie verlieren ihre angenehme Weiche nicht im Laufe der Zeit. Wenn man den Schwamm wirklich täglich gebraucht, würde ich dazu raten, einen möglichst kleinen Schwamm zu wählen und wenn möglich nach der Verwendung auch außerhalb des Badezimmers zu lagern. Dann trocknet er wirklich durch bis zum nächsten Gebrauch und Bakterien können sich nicht so schnell vermehren oder festsetzen.

Haben Sie vielleicht auch schon Erfahrungen mit Naturschwämmen gemacht oder haben Tipps zur Anwendung oder Reinigung?

1 Kommentare:

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