Montag, 16. April 2012

Schlüsselblumen - die Frühlingsboten

Es stürmt und regnet - und man kann der Schneefallgrenze in der Umgebung von Bergen beim Fallen zusehen. Doch alle, die sich trotz Wind und Wetter in die frische Luft begeben, können sie hin und wieder bereits finden. Abseits der Parks oder der kultivierten Gärten, finden sie sich an Waldrändern oder kleinen Bächen - die Schlüsselblumen. Von März bis Mai kann der klassische Frühlingsbote seine Blüten zeigen und bringt auf die frischen grünen Wiesen noch etwas mehr Abwechslung. Die Schlüsselblume hat viele Bezeichnungen: vom Himmelschlüssel hin zum Wiesenprimel oder Eierkraut. 

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Doch egal, wie man sie nennt, sie werden überall in Europa gleich geschätzt. Nicht nur als erster kleiner Blumenstrauß im Frühling. Auch als Heilpflanze soll sie entkrampfend und schleimlösend wirken und wird auch bei Gicht gerne in Tees beigemischt. Allerdings hat sie das Problem, das bereits zahlreichen besonderen Pflanzen zuteil geworden ist: Sie steht unter Naturschutz und darf deshalb nicht willkürlich in freier Natur geerntet werden. Sie ist rar geworden, was speziell auch für Glücksuchende ungünstig ist - zumindest wenn man den Sagen rund um die Schlüsselblume Glauben schenkt. Demnach ist sie der Schlüssel zu Schätzen und Wohlstand - oder einfach zu ganz besonderem Glück (Beispiel einer Sage). Die Schlüsselblume ist eine mehrjährige Pflanze. Warum also nicht den eigenen Garten mit ihr bereichern. Denn klein und unscheinbar kündigt sie den Wechsel hin zur warmen Jahreszeit an - und bringt bestimmt für jeden Betrachter auch ein Lächeln voll Glück mit sich ...

2 Kommentare:

Neulich saß ich mit Freunden zusammen. Einer von Ihnen ist Gemüsehändler und der hat doch tatsächlich die von der Gastgeberin als Blumenschmuck vorgesehenen Schlüsselblumen gleich mit Putz und Stingel als Salatbeilage verzehrt! Er meinte auch dass die Schlüsselblumen gesund sind! Nun weiss ich nicht inwieweit dieser Kommentar dann gut ist für die geschützten Blümchen. Ich stelle mir schon vor wie Herden von Menschen auf den Wiesen .....
Na ja, jedenfalls danke für den Beitrag.
Alfons

Die Blumen sind ja pflegeleicht und mehrjährig, also spricht nichts gegen ein kleines Balkonbeet oder ein Plätzchen im Garten - :-) dann können die "Wiesenbestände" geschont werden...noch ein Grund mehr das in Betracht zu ziehen...

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