Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Dienstag, 7. August 2012

Körperfett gefährlicher als Rauchen?

Krebs ist bereits seit der Antike bekannt - damals galt er als unheilbar. Auch wenn sich die Behandlungsmethoden und die Möglichkeiten zur Früherkennung durch die moderne Medizin verbessert haben, kommt in den nächsten Jahrzehnten ein Problem auf die Gesundheit der Gesellschaft zu.

Denn was früher Infektionskrankheiten, wie die Pest, Syphilis oder Tuberkulose waren, ist der modernen Gesellschaft der Krebs. Wie die neueste Krebsforschung zeigt sind dabei aber nicht nur die erhöhte Lebenserwartung und kanzerogene Stoffe gefährlich: auch Fettleibigkeit und Übergewicht begünstigen bestimmte Krebsarten, wie Gebärmutter- oder Brustkrebs, aber auch Krebserkrankungen der Speiseröhre, Niere, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Grund dafür sei unter anderem, dass durch erhöhtes Körperfett der Organismus das Insulin - wesentlich zur Regulierung für den Blutzuckerspiegel - nicht mehr aufnehmen kann und damit die Bauchspeicheldrüse übermässig viel produziert, was wiederum das Wachstum von Krebszellen begünstigt, wie 'die Zeit' in ihrer Printausgabe (Nr. 31, 2012) berichtet. Das Risiko des Körperfetts kann dabei bereits bei einem "normalen" Body Mass Index steigen - denn der Index gibt nicht den Anteil von Fett am Gesamtgewicht an. Neben der Ernährung wird also ein weiterer Faktor wesentlich zur Prävention vor Krebserkrankungen in der Bevölkerung sein: Bewegung. Bei regelmäßiger Bewegung - dabei reichen auch lange, zügige Spaziergänge oder einfach täglich die Stiege statt dem Aufzug zu benutzen - und einer ausgewogener Ernährung dezimiert sich dieses Risiko rasch.

Bis sich ein solcher Trend allerdings flächendeckend in der Bevölkerung durchsetzt, werden Krebserkrankungen ein wesentliches Gesundheitsproblem in unserer modernen Gesellschaft bleiben.
Denn sowohl Übergewicht wie auch Bewegungsmangel nimmt in den OECD - als 'Industriestaaten' -  Staaten immer mehr zu statt ab: Beispielsweise ist jeder zweite Bürger der OECD Staaten übergewichtig - 1980 war es jeder zehnte. Besonders bei Jugendlichen ist die Entwicklung hin zu Übergewicht und Bewegungsmangel alarmierend.

Sonntag, 22. Juli 2012

Wenn der Schwung fehlt ...

35 Grad Außentemperatur und trotzdem kalte Füße. Zehn Minuten in der heißen Sonne etwas ausspannen und beim Aufstehen wird einem schwarz vor Augen. Das sind nur zwei von vielen kleinen Unannehmlichkeiten bei niedrigem Blutdruck. Auch wenn niedriger Blutdruck anscheinend eher zu einem langen Leben beitragen soll, ist er lästig. Auf der Suche nach Möglichkeiten, wie ich mein Problem etwas in den Griff bekommen könnte, wollte ich zunächst fast aufgeben. Denn - wen wundert es - Bewegung soll helfen. Speziell kräftige Waden sollen dazu beitragen, dass das Blut leichter durch den Körper gepumpt wird - speziell bei längerem Stehen. Auch Kalt-Warm Duschen der Beine sollen den Kreislauf antreiben. Nichts Neues also. Aber ich habe mich durchgerungen etwas mehr herauszufinden und bin auch auf folgende Möglichkeiten gestoßen. Beispielsweise kann eine schlechte Durchblutung auch durch zu wenig Flüssigkeit im Körper hervorgerufen werden - also mehr trinken ist auch ein Tipp. Auch gehen statt stehen hilft dem Absacken des Blutes und einer Unterversorgung des Gehirns vorzubeugen.



Diese Antworten haben mich aber nicht zufrieden gestellt und ich habe was anderes ausprobiert: Nach dem Duschen (Kalt-Warm) in der Früh, habe ich mir ein ätherisches Pfefferminzöl auf meine Waden und meine Schläfen einmassiert und war auf einen Schlag erfrischt und wach. Damit habe ich ohne Schwarztee oder Kaffee richtig fit in den Tag starten können. Dass ätherische Öle auch auf den Körper einmassiert oder verdünnt bei guter Qualität sogar getrunken werden können, war für mich eine neue Erfahrung hat aber funktioniert - vor dem Trinken würde ich aber noch mit dem Verkäufer meines Vertrauens Absprache halten, denn für das muss das Öl wirklich eine ausgezeichnete Qualität haben. Dabei können die Öle auch beim Entspannen helfen (beispielsweise Lavendelöl) und das nicht nur in der Badewanne oder in der Duftlampe. Außerdem gibt es auch direkte Mischungen, die verschiedene Öle mit ähnlichen Wirkungen bereits vereint haben, wie die Revitalöl-Mischung von Stenders.

Hat jemand vielleicht noch eine Idee, wie man gegen niedrigen Blutdruck - ohne Medikamente - etwas machen kann oder hat vielleicht noch jemand anders ähnliche Erfahrungen mit ätherischen Ölen gemacht?

Sonntag, 8. Juli 2012

Natürlich weich und pflegend

Beim Schnorcheln oder Tauchen bilden sie die Kulisse für vorbeiziehende Fische, doch in unseren Badezimmern werden sie erst so richtig zum Star: die Naturschwämme.

Naturschwämme sind umweltfreundlich, weil sie natürlich nachwachsen können und im Meer entstehen. Aufgrund der Ernte aus der Natur, sollte man aber speziell ungebleichte Naturschwämme vor dem ersten Gebrauch einmal gut durchwaschen - um kleine Steine oder Erdrückstände zu entfernen. Außerdem sollten die Schwämme regelmäßig gereinigt werden, um  Bakterien abzutöten. Dazu gibt es mehre Möglichkeiten: Einmal die Mikrowelle, die Waschmaschine unter Beigabe von etwas Essig bei 60 Grad oder den Schwamm für zehn - fünfzehn Minuten in heißen Salzwasser einlegen. An und für sich entspricht aber auch das Auftragen von Duschgel oder Ähnlichem und das Durchwaschen derselben ebenfalls einer schonenden Reinigung. Dabei sollte immer darauf geachtet werden die Schwämme gründlich auszuwaschen.

Generell lassen sich grob drei Arten von Schwämmen unterscheiden. Wesentliche Unterscheidungskriterien sind dabei die Porentiefe und die Konsistenz bei Feuchte, die sich dadurch ergibt.

Der Seidenschwamm ist sehr feinporig und eignet sich besonders gut zur Reinigung von sensiblen Hautpartien, wie dem Gesicht.

Der Grasschwamm hat etwas größere Poren, aber auch kleine "Härchen", die sich auf der Haut wie ein Peeling anfühlen.

Der Kapadikoschwamm ist der grobporigste der Drei und besonders gut für die Reinigung des Körpers beim Duschen geeignet. Aufgrund seiner großen Poren finden sich in diesem Schwamm auch eher Erdrückstände oder kleine Steine. Zum Entfernen dieser, kann der Schwamm auch etwas aufgerissen werden. Bei den anderen Beiden ist das weniger zu raten, weil die einzelnen Fasern dort stärker verbunden sind.

Für den täglichen Gebrauch sind sie unkompliziert in ihrer Handhabung. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich durch die Anwendung von Schwämmen weniger Duschgel brauche. Die Schwämme scheinen die Gele besser aufzuschäumen und verteilen sie auch gleichmäßiger auf der Haut als Kunstschwämme. Aus eigener Erfahrung kann bestätigen, dass sie widerstandsfähiger sind als beispielsweise normale Netzschwämme und außerdem auch länger halten - und sie verlieren ihre angenehme Weiche nicht im Laufe der Zeit. Wenn man den Schwamm wirklich täglich gebraucht, würde ich dazu raten, einen möglichst kleinen Schwamm zu wählen und wenn möglich nach der Verwendung auch außerhalb des Badezimmers zu lagern. Dann trocknet er wirklich durch bis zum nächsten Gebrauch und Bakterien können sich nicht so schnell vermehren oder festsetzen.

Haben Sie vielleicht auch schon Erfahrungen mit Naturschwämmen gemacht oder haben Tipps zur Anwendung oder Reinigung?

Mittwoch, 27. Juni 2012

Fußpilz - unliebsamer Badegast

Die Schwimmbäder werden speziell jetzt nach Schulschluss wieder gestürmt und viele Menschen drängen sich auf engstem Raum. Dabei kann es verstärkt zur Übertragungen von Pilzen kommen - viele potentielle Niederlassungen, warme Temperaturen und Feuchtigkeit. Unter diesen Bedingungen fühlt sich jeder Pilz wohl. Außerdem ist die Haut bei langem Schwimmen besonders aufgeweicht, was dem Pilz ebenfalls den Befall erleichtert. Ein typischer Fußpilz sorgt für Juckreiz, Rötungen, lässt die Haut schuppen und kann auch von Entzündungen begleitet werden.  Um dem Vorzubeugen, werden in viele Schwimmbädern, kleine Desinfektionsduschen angeboten. Diese sollten allerdings nicht zu oft benutzt werden, weil durch die Desinfektion der Haut, die eigene Schutzschicht geschwächt wird. Es gibt auch weniger aggressive Mittel, wie man sich einfach schützen kann.



Zunächst sollten die Zehenzwischenräume immer wieder abgetrocknet werden und luftige Badeschuhe in Schwimmbädern sind ebenfalls zu empfehlen. Wenn jemand allerdings dauerhaft barfuß unterwegs ist, muss er sich ebenfalls keine Sorgen machen, weil der Fuß gut umlüftet wird. Speziell im Sommer sollten deshalb so oft wie möglich offene Schuhe getragen werden und auch Schuhe oder Socken aus Naturmaterialien, wie Leder oder Baumwolle, weil bei diesem Schuhwerk die Haut besser atmen kann. Außerdem kann durch eincremen der Füße, auch Rissen in der Hornhaut vorgebeugt werden, in denen sich die Pilze ebenfalls festhängen können. Bei diesen Maßnahmen, ist der Fuß auch im Schwimmbad gut geschützt. Falls es trotzdem zu einer Ansteckung kommt, sollte damit nicht nachsichtig umgegangen werden: Wenn der Pilz schon sehr verbreitet ist und bereits Entzündungen auftreten, sollte man sich beim Arzt Rat holen. Wird der Pilz allerdings schon früh erkannt, kann auch ein leichtes Lavendelöl - durch regelmäßiges Auftragen - Pilze abtöten. Dabei kann diese Methode auch prophylaktisch angewendet werden. Die Behandlung kann dabei sehr langwierig sein, soll aber durchgezogen werden - schließlich will man seine Lieben zu Hause auch nicht anstecken.

Fußpilze können dabei ein Zeichen für ein schlechtes Immunsystem sein, aber auch Menschen mit schlechter Durchblutung oder synthetische und zu enge Schuhe sind ebenfalls Risikofaktoren. Hat jemand vielleicht aus eigener Erfahrung noch Tipps, welche Medikamente oder Cremen bei ihm oder ihre besonders gut geholfen haben? Oder hat jemand sonstige alternative Behandlungen schon ausprobiert?


Donnerstag, 14. Juni 2012

Conditioner, Haarspülung, Kur, Serum - Ein Überblick

Die Haare sehen ungesund aus und all das soll helfen. Aber was soll wann verwendet werden und wie? Zunächst einmal ein wichtiger Punkt gleich zu beginn: Conditioner, Pflegespülung und Haarspülung sind ein und dasselbe. Hier hat sich nur parallel zum deutschen der englische Ausdruck etabliert. Conditioner können generll nach jeder Haarwäche verwendet werden - je nach Bedarf. Besonders pflegebedürftig in diesem Zusammenhang sind lange Haare. Mit Hilfe des Conditioner wird die Kämmbarkeit verbessert und das Haar unter Umständen auch etwas glänzender. Wie passiert das? Indem der Conditioner die Schuppenschicht der Haare - also die Hornzellen, die aneinander in die Länge wachsen - schließt. Damit wird das Austrocknen und die Gefahr von Haarbruch vermindert. Das Shampoo macht während der Reinigung genau das Gegenteil, deshalb wird auch nach jedem Waschen ein Conditioner empfohlen. Er wird dabei gleich verwendet wie ein Shampoo, wobei der Schwerpunkt der Pflege auf den bereits stärker strapazierteren Bereich - Spitzen un Längen - liegen sollte.


Kurze Randnotiz: Rund um den Conditioner hat sich eine Art Trend entwickelt: 'Conditioner-Only-Haarewaschen'. Dabei wird geraten, dass die Haare nur mit Conditioner gereinigt werden sollen und auch Shampoo ganz verzichtet werden sollte. Wenn die Funktion des Conditioner allerdings berücksichtig wird, macht das wenig Sinn ohne Shampoo. Aber für Experimentierfreudige, warum nicht.

Kuren oder auch 'Packungen' sind im Gegensatz zum Conditioner nicht so oft anzuwenden. Für lange Haare sind sie sehr wichtig, weil sie Vitamine und Feuchtigkeit spenden und so die eigentlich toten Haare wieder etwas 'aufbauen'. Dazu einfach auf die noch feuchten Haare auftragen und einwirken lassen. Einmal die Woche oder auch nur alle zwei Wochen, kann können Kuren verwendet werden - je nach Bedarf. In diesem Zusammenhang gibt es aber auch noch andere, natürlichere Möglichkeiten, wie im Beitrag zum Schoko-Sugar-Scrub beschrieben wird.

Seren sind nochmal etwas anderes: hier geht es um Glatz. Seren sind dabei sehr ölhaltig, also vorsicht bei der Dosierung! Zu viel Serum kann zu fettigen und strähnigen Haaren führen.

Habe ich vielleicht noch was vergessen?

Samstag, 9. Juni 2012

Stechende Sommerboten - Gelsenstecker

Mit dem Sommer kommt nicht nur bei uns mehr Leben auf: Auch Insekten aller Art beehren ihre Umwelt wieder mit ihrer Anwesenheit. Das können sie auch gerne - so lange sie nicht in unsere Häuser oder auf unsere Haut kommen. Was für Möglichkeiten sich vor den stechenden Biestern zu schützen gibt es und helfen sie auch? Sehr kontroverse Diskussionen gibt es bei den Gelsensteckern. Diese muss man einfach in die Steckdose stecken und dann einschalten. Durch die Wärme die entsteht, verdampft der Wirkstoff Pyrethrum, der hauptsächlich in Gelsensteckern zu finden ist. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff aus der Chrysanthemenblüte.



Der Stoff dringt in das Nervensystem der Gelsen ein und löst bei ihnen Koordinationsstörungen aus. Das tötet sie nicht, sondern hält sie einfach nur fern. Doch der Stoff ist bei ständigem Kontakt auch für uns Menschen nicht unbedenklich und kann zu Haut- oder Schleimhautreizungen führen, begleitet von ähnlichen Symptomen wie der Schnupfen. Außerdem können auch Übelkeit und Kopfschmerzen hervorgerufen werden. Deshalb ist es wichtig, ein paar Faustregeln in diesem Zusammenhang zu beachten: Die Räume, in denen die Stecker verwendet werden, sollten immer gut gelüftet sein und Risikogruppen - Kleinkinder, Allergiker und Schwangere - sollten auf die Nutzung der Stecker weitgehend verzichten und nicht mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen. Vor regelmäßiger Nutzung ist auch deshalb abzuraten, weil die Gelsen sich an den Stoff gewöhnen können und er dann wirkungslos wird. Eine effiziente permanente Lösung des Problems - speziell für die Nachtstunden - ist ein Netz vor dem Schlafzimmerfenster und den Gelsenstecker in der Kommode - man weiß ja nie.

Samstag, 2. Juni 2012

Gesichtspflege, die das macht was sie soll ...

Wer kennt es nicht: Mitesser, Pickel oder  fettige Haut. Je nachdem wie stark diese Hautbilder auftreten, können sie unterschiedlich stören. Aber and sich wären sie ja erträglich, wenn da nicht die vielen Produkte, die alles besser machen sollten ständig beworben werden. Doch es ist nicht einfach bei der großen Auswahl an Anbietern und Produkten das Richtige zu finden. Deshalb möchte ich euch hier schildern, wie ich zu der - für mich - optimalen Gesichtspflege gekommen bin! Nachdem die pubertätsbedingten Hautbilder langsam immer weniger wurden, begann ich zu testen: teure Produkte, Diskontmarken, professionelle Empfehlungen ect. Aber es war immer das gleiche Ergebnis: Entweder waren die Produkte für trockene Haut zu pflegend und ließen meine Haut wie ein Berner Würstchen glänzen oder die Produkte für Mischhaut (die nächste Auswahlmöglichkeit) waren wieder zu wenig pflegend und trockneten die Haut komplett aus. Außerdem haben mich die Waschlotions immer sehr gestört, weil sie gerne am Haaransatz haften blieben und damit die Frisur ruinierten - und zum Abwaschen sind sie einfach nur mühsam.

Deshalb war ich schon mal sehr positiv überrascht, dass die Pflegeserie von Stenders lediglich aus Gesichtswasser/Tonic und Pflegecreme - für Tag und Nacht, je nach Bedarf - besteht. Als gezeichnetes Kind blieb ich aber sehr skeptisch. Doch diese Skepsis legte sich rasch, weil genau diese Art von Pflege für meine Gesichtspartien optimal ist. Ergänzend zum Gesichtswasser verwende ich außerdem einen kleinen Seidenschwamm. Dieser Schwamm ist sehr kleinporig und fein und fühlt sich auf der Haut wie ein weiches Peeling an. Mit diesem Schwamm massiere und wasche ich mir das Gesicht vor der Pflege einfach mit kühlem Wasser. Anschließend reinige ich mit Wattepad und Gesichtswasser die Haut. Zwischen dem Reinigen und dem Auftragen der Creme putze ich mir meistens die Zähne oder mache sonst was, weil die Creme dann besser einzieht und das Tonic länger wirken kann. Aber ich wasche es dann nicht mit Wasser ab, sondern trage gleich die Creme auf - und fertig!

Dienstag, 22. Mai 2012

Vitamin C als Allheilmittel?

Sie ist ein fester Bestandteil eines jeden Jahreszeitenwechsels: die Erkältung. Bei mir war es letzte Woche wieder soweit. Das Mühsame an einer Erkrankung ist, man weiß nie genau, ob man krank genug ist, um zu Hause bleiben oder gesund genug, um seinen Pflichten nachgehen zu können. Ich entschied mich – weil auch ein Feiertag die Woche verkürzte – mir Zeit zur Genesung zu geben. Dabei habe ich alle Klassiker der Hausapotheke ausgepackt: Wärmflasche, Wollsocken, Salbeitee, Aromalampe und Erkältungsbad vor dem schlafen gehen. Außerdem natürlich entspannen auf der Couch. Dabei ist mir – zwischen Gesundschlafen und Sitcoms – immer wieder in diversen Werbungen etwas aufgefallen: Vitamin C in Lachgummis, Vitamin C in Actimel, Vitamin C im Aspirin usw. Werbung über Werbung. Und überall das Vitamin C drin.  Aber ist es wirklich vorbeugend sinnvoll eine überdurchschnittliche Dosis an Vitamin C zu sich zu nehmen?

Ich habe mich informiert und gelesen und gelesen und dann endlich eine Quelle gefunden, die mir seriös erschien: Dabei wurden 30 Studien verglichen und es hat sich gezeigt, dass eine Erkältung mit überdurchschnittlich viel Vitamin C über längere Zeit nicht verhindert werden kann, sondern lediglich die Krankheit verkürzt  – um durchschnittlich einen Tag. Und wenn man bereits krank ist, soll zu viel Vitamin C  die Symptome nicht mindern und nicht explizit zu einer schnelleren Genesung beitragen. Mehr als 75 mg pro Tag (die empfohlene Menge) hat – außer Darmbeschwerden keine negativen Auswirkungen, weil das Vitamin wasserlöslich ist und einfach wieder ausgeschieden werden kann.  Die Mindestdosis soll allerdings nicht unterschritten werden, weil das zu Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Leistungsschwäche und schlechter Wundheilung führen könnte. Und 75 mg pro Tag ist mit einer normalen Ernährung nicht schwer zu erreichen.  Denn das Vitamin findet sich nicht nur in frischem Obst und Gemüse sondern beispielsweise auch in Kartoffeln und Kräutern. Wozu also diese Anreicherung in Nahrungsmitteln? Ein Handyakku kann beispielsweise auch nur so lange laden, bis er voll ist und auch beim Autotank läuft zu viel Kraftstoff aus, wenn man ihn reinfüllen möchte. Warum will man also eine einfache gesunde Ernährung mit Zusätzen optimieren, die unserem Körper gar keinem Mehrwert bieten?

Mit diesem Wissen habe ich dann auch wieder beruhigter entspannen können und das Mittel angewandt, das bei Erkältungen immer hilft: Ruhe vor dem stressigen Alltag. Denn Stress ist ein nachgewiesener Risikofaktor für Erkältungen. Gott sei Dank weiß unser Körper selber immer noch am besten, wann es  einfach reicht.

Dienstag, 8. Mai 2012

Inhaltsstoffe ABC - Formaldehyd

Dieser chemische Stoff findet sich nicht nur in der Kosmetik, sondern auch in Waschmitteln, Geschirrspülmitteln und Papierhygiene Artikeln wieder. Dabei ist der Gehalt von Formaldehyd streng reglementiert: es darf bei einem Massenanteil nicht mehr als 0,2% in einem Produkt enthalten sein. Dabei muss bei Produkten, die mehr als 0,1% dieses Stoffes enthalten, konkret auf der Verpackung ersichtlich darauf hingewiesen werden. Formaldehyd ist deshalb streng reglementiert, weil es Allergien, Haut-, Augen- und Atemwegsreizungen auslösen kann. Bei ständigem Kontakt mit dem Stoff wirkt er krebserregend und kann Konzentrationsschwächen, Gedächtnisbeeinträchtigungen oder Schlafstörungen auslösen. Trotzdem ist Formaldehyd ein sehr wichtiger Ausgangsstoff in der Chemie für andere Verbindungen. Beispielsweise bei Impfstoffen oder bei Kunststoffen findet sich Formaldehyd als Ausgangspunkt. Aber auch zahlreiche andere Produkte benötigen diesen Stoff als Grundlage für die Produktion (Klebstoffe, Süßstoffe, Düngemittel ect.). Früher wurden solche Abspaltungen auch vermehrt als Desinfektionsmittel oder Konservierungsmittel in kosemtischen Produkten angewendet. Aktuell werden schätzungsweise allerdings nur mehr 12% der Produkte mit Formaldehyd - Abspaltungen konserviert. Diese werden mit sogenannten INCI Bezeichnungen angegeben. Dabei sind drei solcher Abspaltungen auch in Kosmetika erlaubt: DMDM-HYDANTOIN, QUATERNIUM-15 und SODIUM HYDROXMETHYLGLYCINATE. Diese können allerdings auch durch andere Bezeichnungen in Produkten angegeben werden: Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazoidynil-Urea, Bronidox, 5-Brom-5-Nitro-1,3-Dioxane, Diazolidynyl-Harnstoff, Diasolidynyl-Urea. Allerdings ist die Nutzung in der Kosmetik, aufgrund der potentiellen Hautreizung und anderer negativer Nebenwirkungen rückläufig. Besonders zu achten ist auf Nagelpflege Produkte, weil hier die Nutzung im Vergleich noch höher liegt. Ein weiterer Bereich, indem der Stoff negative Auswirkungen haben kann ist bei Möbeln als Klebstoff. Denn dabei ist leicht möglich, dass der Stoff ausdünstet und damit dann die zuvor beschriebenen Reaktionen auslösen kann.

Dienstag, 1. Mai 2012

Glänzendes Wetter

Die vergangenen Tage war es einfach nur heiß. Eine willkommene Abwechslung, wenn auch etwas extrem im Wechsel mit der Kälte. Doch jeder genießt diesen frischen Sommer - dabei darf man allerdings eines nicht vergessen: Sonnenschutz. Denn auch wenn es erst Anfang Mai ist, können die aktuellen Sonnenstrahlen sehrwohl Sonnenbrand verursachen. Aber es gibt auch noch andere Faktoren, die die UV Strahlung auf unserer Haut verstärken. Sowohl Wasser, Schnee wie auch Sand - je nach Farbe - reflektieren die UV - Strahlung und verstärken die Gefahr eines Sonnenbrandes. Dass in der Nähe des Äquators die Sonnenstrahlen stärken sind, als beispielsweise in Mitteleuropa ist kein Geheimnis. Der Grund dafür ist, dass die Strahlen in diesen Breitengraden einfach weniger Ozonschicht durchdringen müssen. Aber speziell beim Bergsteigen sollte dieses Phänomen auch berücksichtigt werden. Denn für alle 1000 Meter über dem Meeresspiegel verstärkt sich die UV Strahlung um 30% (Faustregel).



Natürlich weiß jeder, dass mit der gefährlichen UV-Strahlung nicht zu spaßen ist. Gefährdete Hauttypen lernen meist schon sehr bald was es bedeutet, sich einmal nicht einzucremen. Aber einen Nachteil haben sehr viele Sonnenschutzcremen, die für sehr sensible Haut einen hohen UV Schutz bieten: sie sind fettig und ziehen nicht schnell ein. Das ist lästig und ermutigt auch nicht, dass man an normalen Arbeitstagen - in denen man nur wenig Zeit in der Sonne verbringt - diesen Schutz dann auch verwendet. Aus eigener Erfahrung kann ich an dieser Stelle einen Tipp geben: Anstelle einer Tagescreme kann man in der Früh einfach eine pflegende Sonnencreme mit geringem UV Schutz auftragen. Diese Cremen ziehen schnell ein und helfen. Dabei haben bei mir Tagescremen oder diverse Makeups, die bereits einen UV Schutz bieten sollten, nicht so wirklich ihren Zweck erfüllt. Hat jemand vielleicht andere Alternativen, oder Möglichkeiten, um sich im Alltag vor der Sommersonne zu schützen?

Mittwoch, 25. April 2012

Leitung oder Flasche?

Für mich gibt es im Supermarkt eigentlich wenige Dinge, die mich verwundern. Bei den zahlreichen Angeboten gibt es immer irgendeine Argumentation, warum das möglicherweise, unter Umständen irgendjemand, irgendwann brauchen könnte. Aber etwas werde ich nie verstehen: Zu was braucht der Mensch dermaßen viele Anbieter für Wasser – und warum kaufen so viele Menschen Wasser in Flaschen? Ich kann nachvollziehen, wenn jemand argumentiert, dass das Wasser aus der Leitung unangenehm nach Chlor riecht und  auch demensprechend schmeckt. Das ist durchaus in zahlreichen Gebieten der Welt der Fall. Doch es gibt Regionen – von der Schweiz über Große Teile Österreichs hin zu Bayern, generell fast überall wo Berge und Quellen zu finden sind - in denen mir niemand erklären kann, dass Wasser aus Plastikflaschen besser schmeckt, als das aus der Leitung. Es stimmt einfach nicht. Dessen sollten sich auch Touristen in diesen Gebieten bewusst werden. Denn etwas hinterlassen alle Wasserflaschen – Müll. Selbst Pfandflaschen werden nach Schätzungen nur zu einem Drittel zurückgebracht. Auch PET Flaschen werden nicht zu 100 Prozent recycelt – speziell wenn die Mülltrennung nicht ernsthaft betrieben wird. Was könnte es also noch für einen Grund geben, trotz dieser Punkte Wasser aus Flaschen zu trinken?



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Eine gerne verwendete Antwort auf diese Frage: Weil es wirklich sauber ist. Dieses Argument mag für Länder gelten, in denen Leitungswasser einfach noch nicht die Qualität hat, wie in Europa. Aber innerhalb Europas ist das kein Argument. Denn die Wasserqualität ist innerhalb der EU sehr streng geregelt. Abgesehen davon, kann man auch selber einfach und unkompliziert die eigenen Leitungen testen lassen, wenn man Zweifel hat. In Deutschland hat sich trotzdem seit 1970 der Literkonsum auf ein Jahr gerechnet von 12 Liter auf 128 Liter gesteigert. Und das, obwohl Flaschenwasser teurer ist, nicht immer die bessere Qualität hat und einen 100-mal so großen ökologischen Fußabdruck produziert wie Leitungswasser. Hat vielleicht jemand noch eine Idee, warum Leitung - oder Flaschenwasser sinnvoller ist?

Montag, 16. April 2012

Schlüsselblumen - die Frühlingsboten

Es stürmt und regnet - und man kann der Schneefallgrenze in der Umgebung von Bergen beim Fallen zusehen. Doch alle, die sich trotz Wind und Wetter in die frische Luft begeben, können sie hin und wieder bereits finden. Abseits der Parks oder der kultivierten Gärten, finden sie sich an Waldrändern oder kleinen Bächen - die Schlüsselblumen. Von März bis Mai kann der klassische Frühlingsbote seine Blüten zeigen und bringt auf die frischen grünen Wiesen noch etwas mehr Abwechslung. Die Schlüsselblume hat viele Bezeichnungen: vom Himmelschlüssel hin zum Wiesenprimel oder Eierkraut. 

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Doch egal, wie man sie nennt, sie werden überall in Europa gleich geschätzt. Nicht nur als erster kleiner Blumenstrauß im Frühling. Auch als Heilpflanze soll sie entkrampfend und schleimlösend wirken und wird auch bei Gicht gerne in Tees beigemischt. Allerdings hat sie das Problem, das bereits zahlreichen besonderen Pflanzen zuteil geworden ist: Sie steht unter Naturschutz und darf deshalb nicht willkürlich in freier Natur geerntet werden. Sie ist rar geworden, was speziell auch für Glücksuchende ungünstig ist - zumindest wenn man den Sagen rund um die Schlüsselblume Glauben schenkt. Demnach ist sie der Schlüssel zu Schätzen und Wohlstand - oder einfach zu ganz besonderem Glück (Beispiel einer Sage). Die Schlüsselblume ist eine mehrjährige Pflanze. Warum also nicht den eigenen Garten mit ihr bereichern. Denn klein und unscheinbar kündigt sie den Wechsel hin zur warmen Jahreszeit an - und bringt bestimmt für jeden Betrachter auch ein Lächeln voll Glück mit sich ...

Dienstag, 10. April 2012

Wenn die Badewanne zum Whirlpool wird

Vergangene Woche hat sich der Winter zurückgemeldet. Wie man in Teilen Tirols auch so schon formuliert: Die Eismänner sind nochmal ins Tal gestiegen. Weil diese plötzliche Kälte nicht nur auf das Gemüt, sondern auch auf das Kälteempfinden des Körpers doch sehr verstörend wirkt, habe ich mich deshalb für ein Bad entschieden. Aber dieses Mal wollte ich mich nicht mit Peelings einreiben oder in Badeschaum eintauchen. Ich wollte mich einfach fallen lassen und entspannt die Augen schließen - Während Whirlpool Drüsen ihre Arbeit machen. Allerdings hat sich dieser Traum schnell verflüchtigt, weil ich keinen Whirlpool besitze. Aber wenn man die Augen schließt und sich entspannt, muss es auch kein echter sein. Also habe ich mich entschlossen mit einer Badekugel mein Glück zu versuchen. 



Mein Plan ging auf. Nachdem ich das Wasser eingelassen hatte, legte ich mich hinein und platzierte die Badekugel hinter meinen Rücken. Genau in die kleine Höhle die entsteht, wenn man den Kopf auf den trockenen oberen Teil der Wanne legt und der Rest des Körpers dann leicht schräg in das Wasser einsinkt. Genau in dieser kleinen Höhle lag die Kugel und wurde dadurch daran gehindert an die Wasseroberfläche aufzusteigen. Nach wenigen Sekunden des Sprudelns verbreitete sich bereits der angenehme Rosenblüten Duft im Badezimmer und auch die getrockneten Blüten in der Kugel haben sich von der Kugel losgelöst und wanderten durch das Wasser. Der Duft war um einiges intensiver als bei dem Zucker oder Salzpeelings. Aber die Öle in der Kugel genauso pflegend - lediglich der Peeling Effekt beschränkt sich im Falle der Badekugel auf den Rücken, der - wie im Whirlpool - angenehm massiert wird. Nach ungefähr sieben Minuten hat sich die Kugel komplett aufgelöst und ich habe noch einige Minuten entspannt mein Bad genossen. Der erste Blick auf das kalte und stürmische Wetter draußen hat danach auch sein Unbehagen verloren.

Ein kleiner Tipp am Rande: Badekugeln enthalten ganz einfache Zutaten, wie beispielsweise Backpulver (für das Sprudeln verantwortlich) und sind auch leicht selber herzustellen (mögliches Rezept). Der Kreativität sind bei der Kombination der Öle und Inhalte kaum Grenzen gesetzt!

Dienstag, 13. März 2012

Die Lärche kehrt in den Wald zurück!

Nein, die Überschrift bezieht sich nicht auf den Vogel, sondern den Baum. Die Lärche hat über den Winter ihre Nadeln verloren und startet im März wieder mit neuer Frische! Und heuer beginnt für den Baum speziell in Deutschlang ein besonderes Jahr: denn nach Österreich (2002) kürte Deutschland im Oktober die Lärche für 2012 mit dem Titel "Baum des Jahres". Ins Leben gerufen von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung, beinhaltet dieser Titel eine Fachtagung und eine Informationskampagne.

Aber warum lässt der Baum seine Nadeln über den Winter fallen? Den Nadeln der Lärche fehlt eine schützende Wachsschicht und auch die Öffnungen, mit Hilfe derer die Nadeln Luft aufnehmen können, sind bei der Lärche nicht so stark eingesenkt wie bei normalen Nadelbäumen. Aus diesen Gründen wirft die Lärche ihre Nadeln ab, um im Winter nicht auszutrocknen. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen und vereinzelt kann es durchaus vorkommen, dass Nadeln bis zu vier Jahren am Baum bleiben. Das Holz im Gegensatz dazu, zählt zu den härtesten und schwersten in Europa. Es wird hauptsächlich zu Bauzwecken und Möbelproduktion verwendet, da der Heizwert nicht besonders gut ist.

Ebenfalls sehr geschätzt wurde und wird das Harz der Lärchen. Es kann im Frühling und im Herbst von den Furchen der Rinde (oder durch spezielle Einschnitte) geerntet werden und war früher bekannt als "Venezianisches Terpentin". In den Südtiroler Bergen wurde es gesammelt und in Venedig verkauft, deshalb der Name. Unter diesem konnte es in Apotheken erworben werden. Dabei wurde es hauptsächlich zum Räuchern verwendet, weil es der Wirkung und dem Geruch nach der Kiefer ähnelt (bzw. der Zirbe). Gemein mit dieser verwandten Baumart hat sie die antibakterielle Wirkung. Eine Besonderheit allerdings ist, dass das Lärchenharz die Atmungsorgane stärken soll. Als Salbe oder Seife kann sie aber auch den natürlichen Heilungsprozess beschleunigen. Außerdem kann man diese auch selber herstellen (Rezepte finden sich im Link zur Salbe). Doch es finden sich auch andere Besonderheiten üblicherweise in der Nähe von Lärchen: Der Fliegenpilz und der Lärchen-Goldröhrling, der als schmackhafter Speisepilz in Liebhaberkreisen bekannt ist.

Montag, 5. März 2012

Gepflegte Hände

Wir stehen morgens auf und betrachten uns im Spiegel. Wir betrachten unser Gesicht, unsere Haare und die Figur, die wir in den neuen Jeans machen. Wir kommen nach Hause und blicken müde und erschöpft auf unsere Augenringe putzen uns die Zähne und gehen schlafen. Wir achten darauf unseren Körper von innen und außen zu pflegen, um Alterserscheinungen jeglicher Art hinauszuzögern und vergessen dabei auf den Teil unseres Körpers, der uns am meisten verrät, weil er am schnellsten altert: unsere Hände. Sie sind Wind und Wetter ausgesetzt, wie kein anderer Körperteil und werden tagtäglich für Büro - und Hausarbeit, Garten - und Handarbeit beansprucht. Dabei ist die Haut an den Händen besonders dünn und hat auch nicht so viele Talgdrüsen, wie der Rest unserer Körperhülle. Auf der Innenseite unserer Hände fehlen Talgdrüsen so gut wie ganz. Was bedeutet das? Für die Hände ist es damit besonders schwierig die hauteigene Schutzschicht, die zu einem Großteil aus Fetten besteht, selbst aufrecht zu erhalten und benötigt deshalb besondere Pflege. Gepflegte Hände sind auch im zwischenmenschlichen Bereich sehr wichtig, weil wir mit unseren Händen (je nach Typ mehr oder weniger stark) gestikulieren und damit auch etwas über uns mitteilen. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber ich achte in einem Gespräch mindestens genauso auf die Hände wie auf die Mimik des Gesichts.

Aber wie pflegt man seine Hände ohne dabei zu übertreiben? Ein guter Tipp in diesem Zusammenhang ist, egal welchen Hauttyp man, mit gewöhnlicher Seife die Hände zu waschen. Sie trocknet die Hautpartie weniger stark aus und unterstützt die eigenständige Rückfettung der Haut. Das macht deshalb viel aus, weil wir unsere Hände auch oft waschen. Nach jedem Gang zur Toilette oder wenn wir nach dem Einkaufen nach Hause kommen. Diese Hygienegewohnheiten sind für unsere Gesundheit natürlich wichtig. Dabei darf allerdings nicht auf die Gesundheit der Haut an den Händen vergessen werden. Für Menschen wie mich, die zu trockener Haut neigen, ist ebenfalls angenehm, wenn es spezielle Handcremen gibt, die schnell einziehen und damit nicht bei der täglichen Arbeit behindern. Allerdings ist auch bei dieser Pflege auf die Dosis zu achten. Zusätzlich kann ich noch die Salz und Zuckerpeelings empfehlen, die eigentlich für den Körper gedacht sind, aber auch als Handbad Wunder wirken können. Dabei sollte man sich aber Zeit nehmen und die Öle richtig schön einziehen lassen. Haben Sie vielleicht auch noch einen Tipp, wie man seine Hände im Alltag pflegen kann?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Buttermesser im Badezimmer

Trockene Haut ist speziell im Winter ein Problem. Häufiges Duschen, niedrige Luftfeuchtigkeit und das Wechselspiel zwischen warmem Wohnraum und kalter Außenwelt belastet nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Haut. Aus diesem Grund braucht sie gerade während dieser Zeit spezielle Pflege. Neben Bodylotion gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit, wie die natürliche Schutzschicht der Haut unterstützt werden kann: Mit Hilfe der Körperbutter. Die natürliche Schutzschicht der Haut besteht aus einem Großteil aus verschiedensten Fetten. Deshalb ist für die Haut - speziell wenn sie stark ausgetrocknet und strapaziert ist - die effektivste und wirkungsschnellste Lösung einfach Fett. Welche Vorteile bringt die Körperbutter im speziellen nun im Gegensatz zur Bodylotion? Sie pflegt intensiver und reichhaltiger und unterstützt beispielsweise auch die Dehnbarkeit der Haut bei Gewichtszunahme. Außerdem gibt es Körperbutter in kleinen Dosen, die leicht in jede Tasche passen. Aufgrund der Konsistenz der Butter, kann sie auch nicht auslaufen, was definitiv ein Punkt für die Butter ist. Nachteile sind allerdings, dass sie zum Einziehen in die Haut mehr Zeit benötigt. Die sollte man sich aber auch nehmen, um das Auftragen und - je nach Produkt - die Duftstoffe und das Schmelzen der Butter auf der Haut auch wirklich genießen zu können.


Was mich persönlich aber immer wahnsinnig stört ist, dass - eben aufgrund ihrer Konsistenz - die Butter einfach schwierig aufzutragen ist und die Finger anschließend immer sehr fettig sind. Deshalb einen etwas unkonventionellen Tipp von meiner Seite: Einfach ein Buttermesser verwenden und die Butter, noch während sie langsam schmilzt, gezielt verteilen. Vorteil des Messers ist eindeutig, dass man eben genau einteilen kann, wo man wie viel auftragen will und dass es kein Fett aufnimmt und die Körperbutter dort wirken kann, wo es erwünscht ist und nicht alles was man danach mit seinen Händen anfasst nach diversen Ölen riecht. Generell lässt sich sagen, dass die Körperbutter eine schöne Alternative für hochwertige Lotions aus der Apotheke ist - die nicht immer sehr angenehm riechen. Eine Möglichkeit sich den Alltag zu versüßen, wenn man generell zu trockener Haut neigt, oder dem strengen Winter trotzen will!

Samstag, 11. Februar 2012

Inhaltsstoffe ABC - Sulfate

Sulfate sind an und für sich Salze, die in einer zu großen Menge für den Körper schändlich sein können. Selbst das normale Kochsalz soll mit bedacht eingesetzt werden. Allerdings werden in der Kosmetik hauptsächlich chemische Abwandlungen dieser verwendet. Eines der Umstrittensten ist das Sodium Laureth Sulfat. Dieser Inhaltsstoff ist das alkoholische Gegenstück zum Sodium Lauryl Sulfat, das allerdings sehr aggressiv ist und hauptsächlich als Reindungsmittel - beispielsweise für Garagenböden oder Autos verwendet wird. Diese scharfe chemische Verbindung ist ein erwiesenes Hautallergen und schädlich für Augen und Atemwege. Aus diesem Grund sollte es - wenn es öfter verwendet wird - auch unter Vorsichtsmaßnahmen (zum Beispiel Handschuhe und Schutzbrille) verwendet werden. Gängiges Synonym als Inhaltsstoff ist Natriumlaurylsulfat.



In der Kosmetikindustrie hat sich allerdings das weniger aggressive Sodium Laureth Sulfat durchgesetzt, auch wenn es für die Körperpflege an sich keine positiven Effekte hat. Lediglich die fettlösende Wirkung kann bei Haut und Haar als positiv empfunden werden, darf allerdings auch dazu führen, dass die hauteigene Schutzschicht geschwächt wird und sollte ebenfalls mit bedacht verwendet werden. Diese Schutzschicht besteht hauptsächlich aus Fetten. Außerdem wird dem Inhaltsstoff auch nachgesagt, dass er krebserregend wirken soll und durch das Eindringen in den Blutkreislauf für Organe schädlich sein soll. Diese Annahmen haben sich in Studien aber nicht nachweisen lassen. Warum wird der Inhaltsstoff trotzdem verwendet? Weil er stark schäumend ist und relativ billig in der Herstellung. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Kosmetika untersuchen. Umso später der Inhaltsstoff angeführt ist umso weniger ist enthalten. Es gibt aber durchaus auch Hersteller, die auf diesen Inhaltsstoff in einigen Produkten komplett verzichten. Synonyme für den Inhaltsstoff ist kurz und bündig SLS und Natrium-laurylethersulfat.

Sonntag, 29. Januar 2012

Staubiger Wohlfühlwohnraum

Bei ungünstiger Wetterlage wird immer wieder davor gewarnt und kann durchaus auch direkt auf unsere Atemwege einwirken, egal wie gesund wir sind: Der Feinstaub. Speziell während der langen Trockenphase im letzten Drittel des vergangenen Jahres, hat der Feinstaub zahlreichen Städten in Europa zu schaffen gemacht. Allerdings ist der sogenannte Feinstaub, auch für den Wohnraum immer mehr zum Problem geworden. Feinstaub entsteht bei Verbrennungen jeglicher Art. Speziell die traditionellen Küchenöfen aus den 50er und 60er Jahren, können wir damit in Zusammenhang bringen. Allerdings war damals die Bautechnik anders, und die Häuser waren nicht so stark isoliert. Das bedeutet, es herrschte reger Luftaustausch und die Feinstaubbelastung erreichte nur selten ein belastendes Niveau. Doch in den letzten Jahren wurde verstärkt auf die Dämmung unserer Wohnräume geachtet, um kostbare Energie zu sparen. Damit entstand aber das neue Problem, des Wohnraum Feinstaubes. Durch den fehlenden Austausch durch undichte Fenster etc., wird es wichtiger sich dieses Problems bewusst zu werden. Studien haben gezeigt, dass dabei in Innenräumen teilweise stärkere Feinstaubbelastungen gemessen wurden, als unter freiem Himmel. Nachdem wir durchschnittlich 90% unserer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist diese Information durchaus relevant.



Doch zunächst ist interessant, was genau den Feinstaub im Wohnraum verursacht: Zunächst natürlich jegliche Arten von Feuerstelle, wie Kamine und Kachelöfen. Ein weiterer "Feinstaub - Produzent" ist die Kerze. Dabei gehen Fachleute davon aus, dass Kerzenrauch ähnlich schädlich sein soll wie Tabakrauch. Nur dass die Partikel des Kerzenrauchs kleiner sind und leichter in das Lungensystem eindringen können und damit Reaktionen auslösen können. Des weiteren sind auch alte Drucker, sowie alte Staubsauger nicht zu unterschätzen. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass man auf die wohlige Wärme seinen Kachelofens oder auf die romantische Beleuchtung durch Kerzenschein verzichten muss. Durch regelmäßiges Stoßlüften und regelmäßiges feuchtes Abwischen von Möbeln und Boden, kann diese Belastung gut in den Griff bekommen werden. Wenn sie mich fragen, habe ich mit dieser Information durchaus einige Aha-Effekte erlebt und endlich verstanden, warum gerade im Winter die best beheizte Wohnung nicht gegen Atemwegserkrankungen schützt.

Sonntag, 22. Januar 2012

und es gibt sie doch - die gesunde Süsse

Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm auch die guten Vorsätze für 2012. Noch vor den Weihnachtsfeiertagen hat die EU einen Süßstoff erlaubt, der für den ein oder anderen Neujahrsvorsatz durchaus nützlich sein kann: das pflanzliche Süßungsmittel Stevia. Aber für was genau ist dieser Süßstoff gut und was unterscheidet ihn vom bewährten Zucker? Stevia enthält weniger Kalorien, ist für Diabetiker geeignet und - man kann es kaum glauben - schadet unseren Zähnen nicht. In den USA ist der Süßstoff bereits seit 2009 erlaubt. Die EU hat ihn unter der Bezeichnung "Steviolglykoside E 960" mit zweitem Dezember 2011 nun auch in die europäischen Supermärkte gebracht. Allerdings bedeutet das nicht, dass zukünftig ohne Bedenken genascht und gesüßt werden kann. Denn der Einsatz des Süßstoffes ist begrenzt, weshalb die Hersteller den neu erlaubten Inhaltsstoff mit dem herkömmlichen Zucker mischen müssen, um die gewohnte Süße zu erreichen. Der einzige Vorteil: es sind insgesamt weniger Kalorien in Stevia Produkten enthalten. Ein kompletter Ersatz durch Stevia, wäre für Industrie und Konsumenten vermutlich auch ein zu großer Schock, weil Stevia eine andere Süße hat und auch einen etwas bitteren Nachgeschmack haben kann. Außerdem wird diese neue Kostbarkeit mit Hilfe von chemischen Verfahren aus der Pflanze extrahiert und darf deshalb nicht als "absolut" natürliche Alternative verstanden werden.



Doch es gibt einen Plan B, wie die Pflanze unseren Alltag durchaus positiv beeinflussen kann: machen wir es einfach wie die Ureinwohner in Südamerika. Dort wird seit Jahrhunderten die Pflanze, durch einfaches Trocknen haltbar gemacht und zum süßen von Tee und als Mittel gegen Magenschmerzen verwendet. Die Pflanze wird nur 50 - 100 cm groß und passt in jede Wohnung. Hauptsache sie bekommt genug Wärme und Feuchtigkeit. Bei Liebhabern der Steviasüße wird die Wirkung auf diese Art schon seit deren Entdeckung im 19. Jahrhundert genutzt (mehr Informationen). Die gesunde Süße ist auf jeden Fall ein solches Abenteuer wert.

Dienstag, 10. Januar 2012

Inhaltsstoffe ABC - Parabene

Parabene waren in den letzten Jahren einer der umstrittensten Inhaltsstoffe der Nahrungs-und Kosmetikindustrie. Diese "Ester" stammen aus der organischen Chemie und sind keine natürlichen Inhaltsstoffe, werden aber für Nahrungsmittel und Kosmetik stark eingesetzt. Dabei dienen sie als Zusatzstoffe bzw. Konservierungsstoffe und unterstützen die Schaumentwicklung bei Kosmetika. Lange gab es auch kein Aufsehen um diese Inhaltsstoffe - bis 2004 in einer Studie Paraben Ablagerungen in Brusttumoren gefunden wurden. Die deutsche Krebsgesellschaft hat schnell reagiert und eine Warnung herausgegeben. Aber was genau soll die Parabene krebsfördernd machen? Parabene sollen eine ähnliche Struktur wie das Hormon Östrogen aufweisen, die sich eben auf die Tumorbildung negativ auswirkt, aber auch auf Kinder und beispielsweise Friseuren, die viel mit solchen Produkten in Berührung kommen, negativ auswirken kann (zur ZDF Reportage zu diesem Thema). Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat im Jänner 2011 eine Stellungnahme zum Thema abgegeben und angeführt, dass Methyl- und Ethylparabene bis zu einer Konzentration von 0,4 % ungefährlich eingestuft werden können und Butyl- und Propylparabene bis zu einer Konzentration von 0,19%. Diese vier Ester sind die meistverwendeten in Nahrungs-und Kosmetikindustrie(weitere Informationen und Studien zu Parabene). Was bedeutet das für den Konsumenten? Es wird generell geraten auf möglichst parabenfreie Kosmetika umzusteigen und wenn nicht, doch zumindest darauf zu achten, dass möglichst wenig enthalten ist. Einfach zu erkennen an der Anreihung der Inhaltsstoffe - umso weiter vorne ein Inhaltsstoff angegeben ist, umso mehr davon ist im Produkt enthalten. Dass Parabene verstärkt allergische Reaktionen hervorrufen können, hat sich in Studien nicht bestätigt. Sie gelten, zumindest während der Anwendung, als gut verträglich. 

Freitag, 6. Januar 2012

Bittere Heilung auf süße Verführung

Die Feiertage sind mehr oder weniger überstanden und mit ihnen auch zahlreiche Speisen und Kekse verzehrt. Allerdings hat die festtägliche Schlemmerei längere Wirkungen als ein unbeschreibliches Völlegefühl. Der Magen ist überfodert mit zu vielen nahrhaften Speisen und braucht gerade in solchen Ausnahmesituationen Hilfe. Natürlich gibt es zahlreiche Präparate bei Arzt und Apotheker. Aber eines der effektivsten Mittelchen steht möglicherweise auch in Ihrem Spirituosenlager. Der Enzianschnaps. Ob man die bittere Wurzel nun in Form eines Schnapses, als Tee, Pulver oder Tinktur zu sich nimmt, spielt keine Rolle. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal in diesem Zusammenhang ist lediglich der starke bittere Geschmack. Dieser bittere Geschmack ist charakteristisch für genau diese Merkmale des Krautes, die die Produktion von Magensaft anregen und damit die Verdauung unterstützen. Diese Wirkung wurde bereits im 13. Jahrhundert dokumentiert und hat sich, speziell im Alpenraum bis heute gehalten. Allerdings steht der gelbe Enzian unter strengem Naturschutz. Aus diesem Grund wird die majestätische Pflanze, die eine Höhe von bis zu 150 cm erreichen kann, speziell für die Schnaps- und Teeproduktion angebaut. Bis die Wurzeln allerdings wirklich erntereif sind, dauert es sehr lange. Denn die Pflanze wächst, wie viele Pflanzen der Bergregionen, sehr langsam und erreicht unter normalen Umständen auch ein beachtliches Alter: bis zu 60 Jahre ist eine Pflanze Teil ihrer Umgebung. Ihre ersten Blüten trägt sie erst im Alter von zehn. Aus diesem Grund ist es auch umso wichtiger, dass auf Wanderungen nicht willkürlich Pflanzen gepfückt werden. Denn die Pflanzenwelt der Alpen birgt Potential und braucht seine Zeit, um dieses uns dann auch zur Verfügung stellen zu können. Denn geerntet werden nur sehr alte Pflanzen, deren Wurzeln auch ihre maximale Größe erreicht haben. Der gelbe Enzian ist ein Naturjuwel und es soll deshalb auch darauf geachtet werden, dass kein Schnaps bei Schwarzbrennereien gekauft wird, weil hier keine reglementierte Ernte des wildgewachsenen gelben Enzians garantiert werden kann. Zur Kontrolle des Schutzes der Pflanzen wird die Bergwacht in jedem Bundesland in Österreich herangezogen.



Haben Sie möglicherweise schon einmal den Enzian gesehen oder den bitteren Schnaps getrunken? Denn auch wenn er bei Magenbeschwerden hilft - auch für der erfahrendste Schnapsgenießer kann sich beim Enzianschnaps ein Zusammenziehen aller Gesichtsmuskeln nicht verhindern lassen.