Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihrauch - räuchern im Alltag

Es ist Weihnachten und zahllose (Taufschein)-Christen strömten in die Kirchen, um die Mette zu feiern. Dabei wird dem ein oder anderen, so wie beispielsweise mir, immer gern etwas schummrig während der Zeremonie. Nicht wegen den vielen Menschen oder dem Weihnachtsevangelium. Nein, der Weihrauch wird in dieser Zeit besonders gern und viel verglüht, um das altehrwürdige Feeling in die Kirchen zurückzuholen - oder einfach dem Schweißfußgeruch der Besucher Herr zu werden. Dabei hab ich mich gestern gefragt, ob eigentlich der König Melchior schon Christ war, als er dem Jesuskind den Weihrauch brachte...und bei meiner Recherche im Bezug auf Weihrauch in anderen Kulturen und dessen Geschichte, kam einiges Interessantes und Unerwartetes zutage:

Bereits die alten Ägypter schätzten den Weihrauch. Besonders die gut betuchten Nil-Anrainer verwendeten den Rauch im Alltag, aufgrund seines Duftes und seiner desinfizierenden Wirkung. Auch die reichen Römer verwendeten bei ihren Besuchen in Städten Weihrauch, um den Gestank der damaligen Slums erträglicher zu machen. Generell war der Nebel und der Geruch des Weihrauchs immer gern gesehen in jeglichen Kulthandlungen. Doch bevor die christlichen Kirchen rund um den Globus in ihren Gotteshäusern den Weihrauch zu den Massen brachten, war er bereits seit langem in der Medizin bekannt  - von Afrika bis in den Orient. Der Hauptgrund für dessen Einsatz - ob als Rauch oder als "Harztabletten" - war immer die Reinigung des Körpers von jeglicher Art von Krankheit.

Allerdings darf der Weihrauch nicht als Reliqut aus einer längst vergangenen Zeit angesehen werden. Es werden ihm auch heute noch ähnliche Wirkungen zugesprochen. Beim Kauf machen die Qualitätsunterschiede den Preis aus. Das Harz, bei dessen verbrennen der Weih-Rauch entsteht, wird aus Bäumen gewonnen. Der erste Anschnitt bringt dabei ein qualitativ schlechtes Harz hervor, das aber trotzdem verkauft wird. Der Baum und dessen "Wunde" brauchen Zeit, bis sie ein hochwertiges Harz produzieren. Dabei sollte man, wenn möglich etwas auf die Dosierung achten, damit keine Magenverstimmungen die Idylle im eigenen Heim stören - und wem die Ernteweise irgendwie zuwieder ist, der kann auch mit getrockneten Kräutern jeglicher Art ähnlich arbeiten. Einfach die Kräuter auf die heiße Räucherkohle legen und genießen. Heute ist diese Art der "Hausreingung" am Vormarsch und es gibt auch zahlreiche Interpretationen, wie die verschiedenen Kräuter auf das Umfeld im Eigenheim wirken. Hier eine Auswahl:

Salbei - gegen Schweißgeruch
Rosmarin - verjüngt und regt an
Pfefferminze - erfrischt das Raumklima
Johanniskraut - soll depressive Stimmung und Nervenschmerzen lindern

Generell kann in diesem Zusammenhang, auf die eigene Vorliebe und das Bauchgefühl vertraut werden. Für gewöhnlich sucht man sich intuitiv, mit dem was man gerne riecht, auch das was einem gut tut. Und wenn die Wirkungen, die den Kräutern nachgesagt werden nicht zutreffen sollten oder man nicht daran glaubt, so bleibt einem zumindest ein duftender Wohlfühlwohnraum!

Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Zusammenhang schon gemacht und was halten Sie von dieser alternativen Möglichkeit das Eigenheim zu "reinigen"?

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Gold und Granatapfel

Stenders hat jetzt zur Weihnachtszeit eine neue Linie für seine Kunden - The Golden Line. Das Feingold in den Produkten soll dabei helfen die Haut zu straffen, indem die Goldpartikel den Verlust des Kollagens (in der Anti-Age Pflege gibt es in diesem Zusammenhang ja die berühmten "Kollagenauffüller")  und des Elastins hemmen. Dabei eignet sich Gold dazu besonders gut, weil es die gleiche Voltspannung hat wie eine gesunde Zelle.



Ich bin kein Biologe und weiß nicht, inwiefern diese Aussagen auch zutreffen. Allerdings finde ich die Kombination mit Granatapfel durchaus interessant, denn der Granatapfel ist schon seit langem als Heilmittel bekannt. Besonders aufgrund seiner vielen Polyphenole (siehe Beitrag "Inhaltsstoffe ABC - Polyphenole") hat der Granatapfel eine positive Wirkung auf die Haut. Aber auch Kalium, Calcium und viel Vitamin C sind in der frischen Frucht zu finden. Aufgrund seiner vielen Kerne, ist der Granatapfel auch lange als Fruchtbarkeitssymbol in vielen Kulturen und auch im Christentum verankert gewesen. Es wird ihm auch bis heute noch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Diese Frucht ist also durchaus edel und darf deshalb auch mit einem der edelsten Metalle verbunden werden. Wenn dieses dann auch die versprochene Wirkung haben sollte, umso besser. Dann werde ich zukünftig auch mehr Goldschmuck tragen - vielleicht ist ja genau das, das Geheimnis der "ewigen Jugend" in der Welt der Schönen und Reichen ...

Was halten sie von dieser neuen Linie und haben Sie vielleicht schon Erfahrungen gemacht, wie der  Granatapfel oder edle Metalle auf den Körper allgemein wirken können?

Samstag, 10. Dezember 2011

Viele kleine Helferlein

Es gibt nicht nur bei den Produkten eine beinahe unüberschaubare Vielzahl an Möglichkeiten, wie man seine Lieblingsartikel auswählen kann in der Kosmetikwelt. Auch bei den Hilfsmittel kann je nach Geschmack und Vorliebe entschieden werden. Im Folgenden sollen nun ein paar nicht ganz alltägliche Begleiter durch Bade-und Duschalltag vorgestellt werden.


Lavastein: Was zunächst unmöglich als angenehme Alternative sich den Badegang zu versüßen angesehen werden kann, ist es aber. Der Lavastein hat viele kleine Löcher, die zunächst mit Luft gefüllt sind. In der Badewanne füllen sie sich allerdings mit Wasser und Schaum und verteilen während der Massage diese regelmäßig auf der Haut. Der Stein wird zwar beim Baden nicht weich, allerdings war ich selber überrascht wie angenehm sich die Haut damit verwöhnen lässt. Außerdem ist es mit ihm am einfachsten alte Hautpartikel zu entfernen und er fördert auch sehr stark die Durchblutung der Haut. Kleiner Tipp vor der ersten Verwendung: bevor man ihn in die Badewanne mitnimmt einfach einmal gut durchspülen, damit kleine Sandkörner ect. dann nicht in der Badewanne mitschwimmen.



Luffa Schwamm: Dieses Material ist natürlich nicht so hart wie der Stein und wird auch im Laufe des Badevorgangs immer etwas weicher, allerdings bleibt es so kompakt, dass man mühelos alte Hautpartikel entfernen und die Haut massieren kann. Ist auf jeden Fall eine gute Alternative für alle, denen der Stein etwas zu hart ist oder für alle, die sich erst daran gewöhnen oder erste Erfahrungen sammeln möchten.



Naturschwamm: Der letzte in unserer Reihe ist der absolute "Wohlfühl-Helfer" in der Dusche oder der Badewanne und mein ganz persönlicher Favorit. Wenn Sie das erste Mal einen Naturschwamm kaufen, machen Sie sich keine Sorgen, wenn er etwas komisch aussieht. Der Schwamm wirkt trocken immer etwas elend. Wenn er aber mit Wasser in Berührung kommt geht er auf wie eine Blüte und saugt alles auf. Das Duschgel oder je nachdem, was man zum Duschen verwendet, saugt sich ebenfalls ein und wird durch den Schwamm viel dosierter freigegeben, als das beim "Ottonormal-Duschpuschel" der Fall ist. Die Folge - man benötigt weniger Grundsubstanz. Außerdem hält er sich gut. Nur wichtig ist, dass man ihn dann auch an einem relativ trockenen Plätzchen wieder schrumpeln lässt. Das trägt zur Langlebigkeit des Schwammes bei.



Welche Hilfsmittel würden Sie denn noch ergänzen? Welche Erfahrungen haben Sie vielleicht mit den oben angeführten Gegenständen gemacht?

Samstag, 3. Dezember 2011

Kleopatra Bad - oder sich einfach fühlen wie eine Königin

Stellen Sie sich vor, draußen ist ein trüber Tag (zur Zeit muss man sich für diese Vorstellung ohnehin nur Inspiration vom Küchenfenster-Blick holen). Aber das ist Ihnen gleichgültig. Sie können sich nämlich einfach ins Badezimmer verkriechen und nicht nur an etwas Schöneres denken, sondern auch erleben. Der folgende Anwendungstipp, richtet sich an alle, die sich von Rosenduft bezaubern lassen und sich gerne wie eine Königin fühlen wollen. Das Rezept dafür ist einfach:
- ein Glas oder eine Kanne, je nach Geschmack, leicht angewärmte Milch
- ein Salt Srub alias "Salz-Schrubber"
- ein paar Kerzen, für eine stimmige Atmosphäre oder etwas Musik, je nach Vorliebe


Neben dem Zucker-Schrubber (siehe Beitrag "Scholokalde macht glücklich!") gibt es auch die Salz-Schrubber. Bei Stenders werden von diesen vier verschiende angeboten, die je nach Himmelsrichtung mit Inhaltsstoffen aus den jeweiligen Weltregionen ausgestaltet sind. Die Basis bilden dabei feine Salzkristalle mit verschieden Ölen und im Fall der "östlichen Rose" zusätzlich etwas Shea-Butter und eingelegte Rosenblätter. Dabei nehmen die Basisstoffe den Geruch der eingelegten Rosenblätter an und verstärken diesen auch ein wenig. Ein Körper-Schrubber, egal ob Salz oder Zucker, sollte mit leichten Massagebewegungen die Haut eben massieren und reinigen. Nach diesem Vorgang dann aber abgewaschen werden. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen dabei geht, aber mich stört es ein wenig diese hochwertigen Inhaltsstoffe nach der Anwendung in den Abfluss zu spülen.

Deshalb mache ich Ihnen folgenden Anwendungstipp:
Lassen Sie etwas warmes Wasser in die Badewanne ein, um ihre Haut anzufeuchten und den Schrubber einzumassieren. Wenn Sie möchten, können Sie sich davor auch grob abduschen. Danach kommt die Milch in das Badewasser und Sie können die Badewanne volllaufen lassen, sich zurücklehnen - und sich wie eine Königin fühlen. Die kleinen Rosenblätter, die im milchigen Wasser herumschwirren und ihren Geruch an das ganze Badezimmer abgeben entspannen und lassen einen die Zeit vergessen ...

Abgesehen von diesem Effekt wird Haut und Haar gepflegt und fühlt sich auch ohne nachträglicher Bodylotion oder Haarbalsam angenehm zart an - und duftet herrlich.

Haben Sie mit Salt oder Sugar Scrubs schon Erfahrungen gemacht?