Wir betreten das Badezimmer nach einem langen Arbeitstag und freuen uns auf nichts mehr, als auf die erfrischende Dusche - mit unserem Waschgel. Das Waschgel aus der Tube ist für uns schon zum Alltagsgegenstand geworden, ohne, dass wir darüber nachdenken, wie Mensch sich vor der Zeit der Drogeriemärkte gewaschen hat. Damals war die Kernseife das Waschhilfsmittel für Haar und Haut schlechthin. Allerdings ist das allmählich in Vergessenheit geraten. Und mit ihr auch die positiven Wirkungen, die ganz normale Seifen auf unsere Haut haben. Die Seife bietet sich als gute Möglichkeit, Öle und verschiedenste Wirkstoffe mit Hilfe einer starken Lauge zu binden und dabei so unverfälscht wie möglich zu lassen. Anders als bei Gelen, in denen diese Stoffe sich mehr "anpassen" müssen. Das Schöne dabei: die Inhaltsstoffe sind natürlich und man kann auch seine eigenen Seifen "sieden". Die Tradition des Seifensiedens ist sehr alt und wurde früher, hauptsächlich aus Spargründen, in vielen Haushalten praktiziert (ein Auszug aus einem alten Rezeptbuch: www.naturseife.com/Seifenrezepte/seifenrezepte_aus_dem_vorigen_jahrhundert.htm).
Beim selbergestalten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Die Seifen können mit Ölen und Kräutern, je nach Geschmack, verfeinert werden. Alternativ kann man auf ein breites Angebot an Seifen von zahllosen Anbietern zurückgreifen. Auch bei Stenders gibt es eine umfassende Auswahl an verschiedensten Seifen mit unterschiedlichen Geruchs- und Ölkombinationen.
Bei der Anwendung der Seife, sollte man etwas Geduld haben, weil sie sich relativ langsam auf dem Körper verteilt. Das ist aber auch von Vorteil, weil dadurch der Massageeffekt beim Einreiben des Körpers verstärkt wird und die Durchblutung der Haut fördert. Wem das aber zu mühsam ist, ein Tipp: Vor dem Duschen die Seife mit etwas warmem Wasser in der Badewanne oder im Waschbecken so lange reiben, bis sie schön schäumt, damit man unter der Dusche gleich loslegen kann. Allerdings darf man nicht vergessen, dass in der Seife nur natürliche Tenside vorkommen und sie deshalb nicht so intensiv schäumt wie Duschgele. Doch in Sachen Duft stellen Seifen den flüssigen Gegenspielern nichts nach und sorgen für ein angenehmes Duscherlebnis. Auch bezüglich der Hautverträglichkeit darf es, je nachdem ob man gegen einen Zusatzstoff (ätherisches Öl ect.) allergisch ist oder nicht, ebenfalls keine Probleme geben. Bei meinem Langzeit-Selbstversuch, hat sich sogar herausgestellt, dass ich kaum noch Bodylotion für trockene Hautpartien benötige und meine Haut sich auch weniger schnell rötet, wenn sie gereizt wird.
Welche Erfahrungen gibt es von Ihrer Seite mit Naturseifen jeglicher Art?






4 Kommentare:
Naturseife ist sehr angenehm!! Säubert gut und die Hände sind danach nicht trocken!! Einziges Manko bei der Kokosseife: sieht aus, als wären nudeln drinnen :-)...
Ich verwende die Naturseife von Stenders vor allem zum Händewaschen. Dabei freue ich mich immer sehr, den lieblichen Duft von Aprikose zu riechen :). Unterschiedlich zu vielen anderen Seifen, trocknet die Haut nach dem Waschen nicht aus, sondern bleibt angenehm zart. Ich verwende diese Seife sehr gerne und würde sie auch jedem weiterempfehlen.
Meine Lavendel-Naturseife ist hervorragend, angenehm duftend! Nach dem Duschen sehr weiche Haut. Ausserdem eignet sich die Seife auch nach dem duschen bestens als Raumduft, bzw. in den Kasten gelegt (auf dem mitgelieferten Jutefleckerl) auch
als Kastendeo.
Wenn ich mich mit meiner Eisrosen-Seife wasche, dann duftet mein ganzer Körper nach frischen Rosenblättern! Das ist einfach herrlich!
Obwohl ich den Duft der Seife sehr mag, war das Waschen mit einer Seife für mich, die immer schon Duschlotions verwendete, eine große Umstellung. Die Seife schäumt weniger, riecht weniger intensiv. Dennoch fühle ich mich nach dem Waschen mit einer Naturseife "natürlicher" sauber, als mit der herkömmlichen Duschlotion.
Fazit: mögt ihr den Duft von frischen Rosen, dann dürft ihr euch die Eisrosen-Seife nicht entgehen lassen!
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