Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Samstag, 26. November 2011

Wohlfühl-Wohnraum

Dem aufmerksamen Werbebeobachter dürfte die letzten Monate eine interessante Werbung augefallen sein: Eine Werbung für - Wandcreme. Sie soll die Raumluft verbessern und die Leistungsfähigkeit erhöhen - scheinbar sogar mit Studien nachgewiesen. Ich hab zuerst gar nicht verstanden, wie eine solche Wandcreme funktionieren soll und laut Homepage des Herstellers, muss man sie wirklich auf die Wand aufstreichen wie eine Creme, mindestens einen Quadratmeter um eine Wirkung zu erhalten. Mir kam das absurd vor und deshalb möchte ich hier ein paar ganz einfache und nachvollziehbare Vorschläge machen, wie Sie für Ihren ganz persönlichen Wohlfühl-Wohnraum sorgen können: zunächst einmal, regelmäßig lüften. Das wär mal nichts Neues. Als nächsten sind unsere Möbel in diesem Zusammenhang auch nicht zu vernachlässigen: hier spielt Material (siehe Beitrag "Königin der Alpen") und auch die Platzierung der Möbel eine Rolle. Große Möbel gehören an die Wand. Allerdings ist hier zu beachten, dass mindestens 5cm Abstand zwischen dem Möbelstück und Wand sein sollten, um eine genügende Luftzirkulation zu ermöglichen.

Auch Pflanzen sorgen für eine gesunde Luftqualität in Räumen. Allerdings sollte man hier der Divise folgen, weniger ist mehr: Denn Pflanzen verdunsten viel Wasser, was bei kühleren Räumen zur Ansammlung von Wasser an den Wänden und folgedessen zu Schimmel führen kann. Dabei wären wir auch schon beim nächsten Tipp: auch wenn Sie für ein oder zwei Tage nicht in Ihrer Wohnung sind, schalten sie die Heizung nicht ganz ab, sondern behalten Sie immer eine gewisse (je nach persönlicher Vorliebe) Durchschnittstemperatur bei, um einer Auskühlung der Wohnung vorzubeugen und damit auch Schimmelbildung. Speziell wenn Sie die Wohnung nicht lange leer stehen lassen, braucht das erneute Aufheizen des Wohnraums meist mehr Energie, als eben diese Grundwärme.

Außerdem können auch natürliche ätherische Öle dazu beitragen die Luftfeuchtigkeit gemeinsam mit einem angenehmen Geruch zu erhöhen und wenn das nicht erwünscht ist, gibt es auch Tonringe, die mit Hilfe eines warmen Heizkörpers oder Kachelöfens ebenfalls sehr effizient ihren Geruch verbreiten. Ganz natürlich (siehe auch Beitrag "Die Luft, die wir atmen"). Damit zum letzten Punkt den ich hier noch anmerken möchte. Es gibt etwas, dass jeden Raum zum Wohlfühl-Wohnraum macht: Das knistern von Feuer in einem Kachelofen und die wohlige Wärme die einen solchen Ofen umgibt.

Haben Sie vielleicht auch einen Tipp, den Sie in diesem Zusammenhang anbringen möchten?

Samstag, 19. November 2011

Inhaltsstoffe ABC - Glycerin

Einer der Hauptbestandteile vieler Kosmetika ist das Glycerin. Was eigentlich an den Bau einer Bombe erinnert und nicht an wohlduftende Cremen und Salben, ist überall drin. Ich bin selber ganz erschrocken, als ich heute bewusst meine Alltagsgegenstände nach diesem Inhaltsstoff geprüft habe. Aber was ist dieses Glycerin überhaupt? Nachdem ich mich etwas schlau gemacht habe, hat sich gezeigt, dass sich hier etwas ganz Normales hinter einem großen Namen versteckt: und zwar ein Zuckeralkohol. Glycerin findet sich in allen natürlichen Fetten und Ölen und ist damit nichts "Künstliches". In Lebensmitteln wird Glycerin mit der Nummer E 422 angegeben und bei internationalen Kosmetika als "Glyceryl Linoleat". Aber warum ist es gerade in der Kosmetik so beliebt? Glycerin ist gut wasserlöslich, geruchlos und wird dazu verwendet Cremen ect. "feucht", oder besser gesagt, cremig zu halten und damit zu konservieren. Glycerin wird allerdings auch zur Herstellung von Plastik verwendet und - es findet sich auch in einem Herzmedikament, weil es die Blutgefäße erweitert und somit einem Herzinfarkt vorbeugen kann. Hergestellt wurde das Glycerin früher bei der klassischen Seifenherstellung, heute wird es hauptsächlich aus dem ungesättigten Kohlenwasserstoff Propylen gewonnen, oder als ein Nebenprodukt der Biodieselerzeugung.

Für unseren Körper ist Glycerin nicht gefährlich, es ist sogar ein wichtiger Bestandteil unserer Haut und sorgt - ähnlich wie bei Kosmetika - dafür, dass unsere Haut sich selber feucht und geschmeidig halten kann. Wenn man Cremen und Lotionen maßvoll anwendet, kann man diese hauteigene Fähigkeit, eben auch mit Hilfe des Inhaltsstoffes Glycerin, unterstützen.

Sonntag, 13. November 2011

Zurück zur Seife

Wir betreten das Badezimmer nach einem langen Arbeitstag und freuen uns auf nichts mehr, als auf die erfrischende Dusche - mit unserem Waschgel. Das Waschgel aus der Tube ist für uns schon zum Alltagsgegenstand geworden, ohne, dass wir darüber nachdenken, wie Mensch sich vor der Zeit der Drogeriemärkte gewaschen hat. Damals war die Kernseife das Waschhilfsmittel für Haar und Haut schlechthin. Allerdings ist das allmählich in Vergessenheit geraten. Und mit ihr auch die positiven Wirkungen, die ganz normale Seifen auf unsere Haut haben. Die Seife bietet sich als gute Möglichkeit, Öle und verschiedenste Wirkstoffe mit Hilfe einer starken Lauge zu binden und dabei so unverfälscht wie möglich zu lassen. Anders als bei Gelen, in denen diese Stoffe sich mehr "anpassen" müssen. Das Schöne dabei: die Inhaltsstoffe sind natürlich und man kann auch seine eigenen Seifen "sieden". Die Tradition des Seifensiedens ist sehr alt und wurde früher, hauptsächlich aus Spargründen, in vielen Haushalten praktiziert (ein Auszug aus einem alten Rezeptbuch: www.naturseife.com/Seifenrezepte/seifenrezepte_aus_dem_vorigen_jahrhundert.htm).

Beim selbergestalten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Die Seifen können mit Ölen und Kräutern, je nach Geschmack, verfeinert werden. Alternativ kann man auf ein breites Angebot an Seifen von zahllosen Anbietern zurückgreifen. Auch bei Stenders gibt es eine umfassende Auswahl an verschiedensten Seifen mit unterschiedlichen Geruchs- und Ölkombinationen.



Bei der Anwendung der Seife, sollte man etwas Geduld haben, weil sie sich relativ langsam auf dem Körper verteilt. Das ist aber auch von Vorteil, weil dadurch der Massageeffekt beim Einreiben des Körpers verstärkt wird und die Durchblutung der Haut fördert. Wem das aber zu mühsam ist, ein Tipp: Vor dem Duschen die Seife mit etwas warmem Wasser in der Badewanne oder im Waschbecken so lange reiben, bis sie schön schäumt, damit man unter der Dusche gleich loslegen kann. Allerdings darf man nicht vergessen, dass in der Seife nur natürliche Tenside vorkommen und sie deshalb nicht so intensiv schäumt wie Duschgele. Doch in Sachen Duft stellen Seifen den flüssigen Gegenspielern nichts nach und sorgen für ein angenehmes Duscherlebnis. Auch bezüglich der Hautverträglichkeit darf es, je nachdem ob man gegen einen Zusatzstoff (ätherisches Öl ect.) allergisch ist oder nicht, ebenfalls keine Probleme geben. Bei meinem Langzeit-Selbstversuch, hat sich sogar herausgestellt, dass ich kaum noch Bodylotion für trockene Hautpartien benötige und meine Haut sich auch weniger schnell rötet, wenn sie gereizt wird.

Welche Erfahrungen gibt es von Ihrer Seite mit Naturseifen jeglicher Art?

Sonntag, 6. November 2011

Die Luft, die wir atmen

Wir können uns glücklich schätzen mit unserem Herbstwetter. Auch wenn der Sommer es mit uns nicht so gut gemeint hat, so glätzt die farbenfrohe Herbstpracht auf Wald und Wiese in der Sonne um die Wette. Nicht nur als Anblick sorgt der Herbst für Glücksmomente. Der Geruch von Laub und die frische Brise, die der Wind während des Spaziergangs einem entgegenbringt, sorgt für einen frischen Kopf und gibt Energie für den Tag.

Nichtsdestotrotz naht der Winter mit seinen kalten, trockenen und dunklen Tagen. Also die Jahreszeit, die viele Leute in ihre warmen, kuscheligen Wohnungen lockt und sie hauptsächlich dort den Tag verbringen lässt. Deshalb ist es wichtig, vorzusorgen. Vorzusorgen, damit in dieser Zeit auch wohltuende Gerüche die Luft, die wir atmen, dominieren.

Ätherische Öle begleiten die Menschen schon lange und verschaffen nicht nur einen angenehmen Geruch. Je nachdem welche Grundbasis die Öle haben (von Birke bis Jasmin), können sie das Immunsystem oder die Libido positiv beeinfllussen, aber auch schmerzstillend wirken. Speziell bei Atemwegserkrankungen können sie in den sogenannten "Teelichtlampen" für beispielsweise Linderung des Hustenreizes sorgen.

Eukalyptus und Tymian werden in diesem Zusammenhang eine schleimlösende Wirkung nachgesagt. Lavendel, Jasmin und Melisse sorgen für Ausgeglichenheit, indem sie beruhigen und beispielsweise auch schlaffördernd wirken sollen. Bei Entzündungen sollen Pfefferminze und Kamille für Linderung sorgen und Letztere dabei auch belebend wirken, um die bekanntesten Vertreter zu nennen. Es gibt allerdings eine Vielzahl von Ölen und man kann in diesem Zusammenhang, wenn nicht direkt ein Symptom gelindert werden sollte, ganz auf seinen Geruchsinn und das eigene Bauchgefühl vertrauen, was einem gefällt und was nicht.

Welche Erfahrungen haben Sie möglicherweise schon mit ätherischen Ölen gemacht? Welche Meinung haben Sie zu deren Wirkung?