Ein Problem, das vermutlich jeder kennt und das bei jedem Einkauf irgendwie nachdenklich stimmt: Inhaltsstoffe in Nahrung und Kosmetik, die auf Packungen stehen und einfach nur für Verwirrung sorgen. Mit den Beiträgen rund um Inhaltsstoffe, werden nun regelmäßig eben diese auf ihre Wirkung hinterfragt und begründet, warum sie in welchen Produkten zu finden sind.
Den Anfang machen heute die Polyphenole. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen - auf gut deutsch: finden sich in vielen Pflanzen und Früchten (siehe Beitrag: An apple a day ... ), sind für diese allerdings nicht notwendig und erleichtern den Pflanzen im Laufe ihres Wachstum nur etwas das Leben. Beispielsweise in Form von Geschmacksstoffen oder Farbstoffen, können sie Insekten anlocken und unterstützen damit den Fortbestand. Auch für den Menschen sind sie nicht lebensnotwendig, können aber auch uns helfen. Sie wirken unterstützend auf das Herz - Kreislaufsystem und entzündungshemmend. Diese chemischen Verbindungen können sowohl durch die Nahrung, als auch über die Haut aufgenommen werden und milden die Folgen schädlicher Umwelteinflüsse, wie Sonne oder Luftverschmutzung, ab. Wie machen sie das? Die Polyphenole haben eine beruhigende Wirkung auf freie Radikale und verhindern - bis zu einem gewissen Grad - dass diese die Zellen angreifen. Damit tragen sie dazu bei, dass Krankheitsbilder der Haut, wie Juckreiz, Trockenheit, aber auch Neurodermitis und Schuppenflechten, sich verbessern können. Besonders häufig werden diese Wirkstoffe in der Anti Aging Pflege verwendet. Viele natürliche Polyphenole finden sich in Äpfeln, roten Trauben und dunkler Schokolade, wodurch zum Teil die körperlich wohltuende Wirkung von Rotwein und Sachertorte erklärt wären.
Haben Sie möglicherweise schon Erfahrungen im Zusammenhang mit diesem Inhaltsstoff gemacht?





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