Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Sonntag, 25. Dezember 2011

Weihrauch - räuchern im Alltag

Es ist Weihnachten und zahllose (Taufschein)-Christen strömten in die Kirchen, um die Mette zu feiern. Dabei wird dem ein oder anderen, so wie beispielsweise mir, immer gern etwas schummrig während der Zeremonie. Nicht wegen den vielen Menschen oder dem Weihnachtsevangelium. Nein, der Weihrauch wird in dieser Zeit besonders gern und viel verglüht, um das altehrwürdige Feeling in die Kirchen zurückzuholen - oder einfach dem Schweißfußgeruch der Besucher Herr zu werden. Dabei hab ich mich gestern gefragt, ob eigentlich der König Melchior schon Christ war, als er dem Jesuskind den Weihrauch brachte...und bei meiner Recherche im Bezug auf Weihrauch in anderen Kulturen und dessen Geschichte, kam einiges Interessantes und Unerwartetes zutage:

Bereits die alten Ägypter schätzten den Weihrauch. Besonders die gut betuchten Nil-Anrainer verwendeten den Rauch im Alltag, aufgrund seines Duftes und seiner desinfizierenden Wirkung. Auch die reichen Römer verwendeten bei ihren Besuchen in Städten Weihrauch, um den Gestank der damaligen Slums erträglicher zu machen. Generell war der Nebel und der Geruch des Weihrauchs immer gern gesehen in jeglichen Kulthandlungen. Doch bevor die christlichen Kirchen rund um den Globus in ihren Gotteshäusern den Weihrauch zu den Massen brachten, war er bereits seit langem in der Medizin bekannt  - von Afrika bis in den Orient. Der Hauptgrund für dessen Einsatz - ob als Rauch oder als "Harztabletten" - war immer die Reinigung des Körpers von jeglicher Art von Krankheit.

Allerdings darf der Weihrauch nicht als Reliqut aus einer längst vergangenen Zeit angesehen werden. Es werden ihm auch heute noch ähnliche Wirkungen zugesprochen. Beim Kauf machen die Qualitätsunterschiede den Preis aus. Das Harz, bei dessen verbrennen der Weih-Rauch entsteht, wird aus Bäumen gewonnen. Der erste Anschnitt bringt dabei ein qualitativ schlechtes Harz hervor, das aber trotzdem verkauft wird. Der Baum und dessen "Wunde" brauchen Zeit, bis sie ein hochwertiges Harz produzieren. Dabei sollte man, wenn möglich etwas auf die Dosierung achten, damit keine Magenverstimmungen die Idylle im eigenen Heim stören - und wem die Ernteweise irgendwie zuwieder ist, der kann auch mit getrockneten Kräutern jeglicher Art ähnlich arbeiten. Einfach die Kräuter auf die heiße Räucherkohle legen und genießen. Heute ist diese Art der "Hausreingung" am Vormarsch und es gibt auch zahlreiche Interpretationen, wie die verschiedenen Kräuter auf das Umfeld im Eigenheim wirken. Hier eine Auswahl:

Salbei - gegen Schweißgeruch
Rosmarin - verjüngt und regt an
Pfefferminze - erfrischt das Raumklima
Johanniskraut - soll depressive Stimmung und Nervenschmerzen lindern

Generell kann in diesem Zusammenhang, auf die eigene Vorliebe und das Bauchgefühl vertraut werden. Für gewöhnlich sucht man sich intuitiv, mit dem was man gerne riecht, auch das was einem gut tut. Und wenn die Wirkungen, die den Kräutern nachgesagt werden nicht zutreffen sollten oder man nicht daran glaubt, so bleibt einem zumindest ein duftender Wohlfühlwohnraum!

Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Zusammenhang schon gemacht und was halten Sie von dieser alternativen Möglichkeit das Eigenheim zu "reinigen"?

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Gold und Granatapfel

Stenders hat jetzt zur Weihnachtszeit eine neue Linie für seine Kunden - The Golden Line. Das Feingold in den Produkten soll dabei helfen die Haut zu straffen, indem die Goldpartikel den Verlust des Kollagens (in der Anti-Age Pflege gibt es in diesem Zusammenhang ja die berühmten "Kollagenauffüller")  und des Elastins hemmen. Dabei eignet sich Gold dazu besonders gut, weil es die gleiche Voltspannung hat wie eine gesunde Zelle.



Ich bin kein Biologe und weiß nicht, inwiefern diese Aussagen auch zutreffen. Allerdings finde ich die Kombination mit Granatapfel durchaus interessant, denn der Granatapfel ist schon seit langem als Heilmittel bekannt. Besonders aufgrund seiner vielen Polyphenole (siehe Beitrag "Inhaltsstoffe ABC - Polyphenole") hat der Granatapfel eine positive Wirkung auf die Haut. Aber auch Kalium, Calcium und viel Vitamin C sind in der frischen Frucht zu finden. Aufgrund seiner vielen Kerne, ist der Granatapfel auch lange als Fruchtbarkeitssymbol in vielen Kulturen und auch im Christentum verankert gewesen. Es wird ihm auch bis heute noch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Diese Frucht ist also durchaus edel und darf deshalb auch mit einem der edelsten Metalle verbunden werden. Wenn dieses dann auch die versprochene Wirkung haben sollte, umso besser. Dann werde ich zukünftig auch mehr Goldschmuck tragen - vielleicht ist ja genau das, das Geheimnis der "ewigen Jugend" in der Welt der Schönen und Reichen ...

Was halten sie von dieser neuen Linie und haben Sie vielleicht schon Erfahrungen gemacht, wie der  Granatapfel oder edle Metalle auf den Körper allgemein wirken können?

Samstag, 10. Dezember 2011

Viele kleine Helferlein

Es gibt nicht nur bei den Produkten eine beinahe unüberschaubare Vielzahl an Möglichkeiten, wie man seine Lieblingsartikel auswählen kann in der Kosmetikwelt. Auch bei den Hilfsmittel kann je nach Geschmack und Vorliebe entschieden werden. Im Folgenden sollen nun ein paar nicht ganz alltägliche Begleiter durch Bade-und Duschalltag vorgestellt werden.


Lavastein: Was zunächst unmöglich als angenehme Alternative sich den Badegang zu versüßen angesehen werden kann, ist es aber. Der Lavastein hat viele kleine Löcher, die zunächst mit Luft gefüllt sind. In der Badewanne füllen sie sich allerdings mit Wasser und Schaum und verteilen während der Massage diese regelmäßig auf der Haut. Der Stein wird zwar beim Baden nicht weich, allerdings war ich selber überrascht wie angenehm sich die Haut damit verwöhnen lässt. Außerdem ist es mit ihm am einfachsten alte Hautpartikel zu entfernen und er fördert auch sehr stark die Durchblutung der Haut. Kleiner Tipp vor der ersten Verwendung: bevor man ihn in die Badewanne mitnimmt einfach einmal gut durchspülen, damit kleine Sandkörner ect. dann nicht in der Badewanne mitschwimmen.



Luffa Schwamm: Dieses Material ist natürlich nicht so hart wie der Stein und wird auch im Laufe des Badevorgangs immer etwas weicher, allerdings bleibt es so kompakt, dass man mühelos alte Hautpartikel entfernen und die Haut massieren kann. Ist auf jeden Fall eine gute Alternative für alle, denen der Stein etwas zu hart ist oder für alle, die sich erst daran gewöhnen oder erste Erfahrungen sammeln möchten.



Naturschwamm: Der letzte in unserer Reihe ist der absolute "Wohlfühl-Helfer" in der Dusche oder der Badewanne und mein ganz persönlicher Favorit. Wenn Sie das erste Mal einen Naturschwamm kaufen, machen Sie sich keine Sorgen, wenn er etwas komisch aussieht. Der Schwamm wirkt trocken immer etwas elend. Wenn er aber mit Wasser in Berührung kommt geht er auf wie eine Blüte und saugt alles auf. Das Duschgel oder je nachdem, was man zum Duschen verwendet, saugt sich ebenfalls ein und wird durch den Schwamm viel dosierter freigegeben, als das beim "Ottonormal-Duschpuschel" der Fall ist. Die Folge - man benötigt weniger Grundsubstanz. Außerdem hält er sich gut. Nur wichtig ist, dass man ihn dann auch an einem relativ trockenen Plätzchen wieder schrumpeln lässt. Das trägt zur Langlebigkeit des Schwammes bei.



Welche Hilfsmittel würden Sie denn noch ergänzen? Welche Erfahrungen haben Sie vielleicht mit den oben angeführten Gegenständen gemacht?

Samstag, 3. Dezember 2011

Kleopatra Bad - oder sich einfach fühlen wie eine Königin

Stellen Sie sich vor, draußen ist ein trüber Tag (zur Zeit muss man sich für diese Vorstellung ohnehin nur Inspiration vom Küchenfenster-Blick holen). Aber das ist Ihnen gleichgültig. Sie können sich nämlich einfach ins Badezimmer verkriechen und nicht nur an etwas Schöneres denken, sondern auch erleben. Der folgende Anwendungstipp, richtet sich an alle, die sich von Rosenduft bezaubern lassen und sich gerne wie eine Königin fühlen wollen. Das Rezept dafür ist einfach:
- ein Glas oder eine Kanne, je nach Geschmack, leicht angewärmte Milch
- ein Salt Srub alias "Salz-Schrubber"
- ein paar Kerzen, für eine stimmige Atmosphäre oder etwas Musik, je nach Vorliebe


Neben dem Zucker-Schrubber (siehe Beitrag "Scholokalde macht glücklich!") gibt es auch die Salz-Schrubber. Bei Stenders werden von diesen vier verschiende angeboten, die je nach Himmelsrichtung mit Inhaltsstoffen aus den jeweiligen Weltregionen ausgestaltet sind. Die Basis bilden dabei feine Salzkristalle mit verschieden Ölen und im Fall der "östlichen Rose" zusätzlich etwas Shea-Butter und eingelegte Rosenblätter. Dabei nehmen die Basisstoffe den Geruch der eingelegten Rosenblätter an und verstärken diesen auch ein wenig. Ein Körper-Schrubber, egal ob Salz oder Zucker, sollte mit leichten Massagebewegungen die Haut eben massieren und reinigen. Nach diesem Vorgang dann aber abgewaschen werden. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen dabei geht, aber mich stört es ein wenig diese hochwertigen Inhaltsstoffe nach der Anwendung in den Abfluss zu spülen.

Deshalb mache ich Ihnen folgenden Anwendungstipp:
Lassen Sie etwas warmes Wasser in die Badewanne ein, um ihre Haut anzufeuchten und den Schrubber einzumassieren. Wenn Sie möchten, können Sie sich davor auch grob abduschen. Danach kommt die Milch in das Badewasser und Sie können die Badewanne volllaufen lassen, sich zurücklehnen - und sich wie eine Königin fühlen. Die kleinen Rosenblätter, die im milchigen Wasser herumschwirren und ihren Geruch an das ganze Badezimmer abgeben entspannen und lassen einen die Zeit vergessen ...

Abgesehen von diesem Effekt wird Haut und Haar gepflegt und fühlt sich auch ohne nachträglicher Bodylotion oder Haarbalsam angenehm zart an - und duftet herrlich.

Haben Sie mit Salt oder Sugar Scrubs schon Erfahrungen gemacht?

Samstag, 26. November 2011

Wohlfühl-Wohnraum

Dem aufmerksamen Werbebeobachter dürfte die letzten Monate eine interessante Werbung augefallen sein: Eine Werbung für - Wandcreme. Sie soll die Raumluft verbessern und die Leistungsfähigkeit erhöhen - scheinbar sogar mit Studien nachgewiesen. Ich hab zuerst gar nicht verstanden, wie eine solche Wandcreme funktionieren soll und laut Homepage des Herstellers, muss man sie wirklich auf die Wand aufstreichen wie eine Creme, mindestens einen Quadratmeter um eine Wirkung zu erhalten. Mir kam das absurd vor und deshalb möchte ich hier ein paar ganz einfache und nachvollziehbare Vorschläge machen, wie Sie für Ihren ganz persönlichen Wohlfühl-Wohnraum sorgen können: zunächst einmal, regelmäßig lüften. Das wär mal nichts Neues. Als nächsten sind unsere Möbel in diesem Zusammenhang auch nicht zu vernachlässigen: hier spielt Material (siehe Beitrag "Königin der Alpen") und auch die Platzierung der Möbel eine Rolle. Große Möbel gehören an die Wand. Allerdings ist hier zu beachten, dass mindestens 5cm Abstand zwischen dem Möbelstück und Wand sein sollten, um eine genügende Luftzirkulation zu ermöglichen.

Auch Pflanzen sorgen für eine gesunde Luftqualität in Räumen. Allerdings sollte man hier der Divise folgen, weniger ist mehr: Denn Pflanzen verdunsten viel Wasser, was bei kühleren Räumen zur Ansammlung von Wasser an den Wänden und folgedessen zu Schimmel führen kann. Dabei wären wir auch schon beim nächsten Tipp: auch wenn Sie für ein oder zwei Tage nicht in Ihrer Wohnung sind, schalten sie die Heizung nicht ganz ab, sondern behalten Sie immer eine gewisse (je nach persönlicher Vorliebe) Durchschnittstemperatur bei, um einer Auskühlung der Wohnung vorzubeugen und damit auch Schimmelbildung. Speziell wenn Sie die Wohnung nicht lange leer stehen lassen, braucht das erneute Aufheizen des Wohnraums meist mehr Energie, als eben diese Grundwärme.

Außerdem können auch natürliche ätherische Öle dazu beitragen die Luftfeuchtigkeit gemeinsam mit einem angenehmen Geruch zu erhöhen und wenn das nicht erwünscht ist, gibt es auch Tonringe, die mit Hilfe eines warmen Heizkörpers oder Kachelöfens ebenfalls sehr effizient ihren Geruch verbreiten. Ganz natürlich (siehe auch Beitrag "Die Luft, die wir atmen"). Damit zum letzten Punkt den ich hier noch anmerken möchte. Es gibt etwas, dass jeden Raum zum Wohlfühl-Wohnraum macht: Das knistern von Feuer in einem Kachelofen und die wohlige Wärme die einen solchen Ofen umgibt.

Haben Sie vielleicht auch einen Tipp, den Sie in diesem Zusammenhang anbringen möchten?

Samstag, 19. November 2011

Inhaltsstoffe ABC - Glycerin

Einer der Hauptbestandteile vieler Kosmetika ist das Glycerin. Was eigentlich an den Bau einer Bombe erinnert und nicht an wohlduftende Cremen und Salben, ist überall drin. Ich bin selber ganz erschrocken, als ich heute bewusst meine Alltagsgegenstände nach diesem Inhaltsstoff geprüft habe. Aber was ist dieses Glycerin überhaupt? Nachdem ich mich etwas schlau gemacht habe, hat sich gezeigt, dass sich hier etwas ganz Normales hinter einem großen Namen versteckt: und zwar ein Zuckeralkohol. Glycerin findet sich in allen natürlichen Fetten und Ölen und ist damit nichts "Künstliches". In Lebensmitteln wird Glycerin mit der Nummer E 422 angegeben und bei internationalen Kosmetika als "Glyceryl Linoleat". Aber warum ist es gerade in der Kosmetik so beliebt? Glycerin ist gut wasserlöslich, geruchlos und wird dazu verwendet Cremen ect. "feucht", oder besser gesagt, cremig zu halten und damit zu konservieren. Glycerin wird allerdings auch zur Herstellung von Plastik verwendet und - es findet sich auch in einem Herzmedikament, weil es die Blutgefäße erweitert und somit einem Herzinfarkt vorbeugen kann. Hergestellt wurde das Glycerin früher bei der klassischen Seifenherstellung, heute wird es hauptsächlich aus dem ungesättigten Kohlenwasserstoff Propylen gewonnen, oder als ein Nebenprodukt der Biodieselerzeugung.

Für unseren Körper ist Glycerin nicht gefährlich, es ist sogar ein wichtiger Bestandteil unserer Haut und sorgt - ähnlich wie bei Kosmetika - dafür, dass unsere Haut sich selber feucht und geschmeidig halten kann. Wenn man Cremen und Lotionen maßvoll anwendet, kann man diese hauteigene Fähigkeit, eben auch mit Hilfe des Inhaltsstoffes Glycerin, unterstützen.

Sonntag, 13. November 2011

Zurück zur Seife

Wir betreten das Badezimmer nach einem langen Arbeitstag und freuen uns auf nichts mehr, als auf die erfrischende Dusche - mit unserem Waschgel. Das Waschgel aus der Tube ist für uns schon zum Alltagsgegenstand geworden, ohne, dass wir darüber nachdenken, wie Mensch sich vor der Zeit der Drogeriemärkte gewaschen hat. Damals war die Kernseife das Waschhilfsmittel für Haar und Haut schlechthin. Allerdings ist das allmählich in Vergessenheit geraten. Und mit ihr auch die positiven Wirkungen, die ganz normale Seifen auf unsere Haut haben. Die Seife bietet sich als gute Möglichkeit, Öle und verschiedenste Wirkstoffe mit Hilfe einer starken Lauge zu binden und dabei so unverfälscht wie möglich zu lassen. Anders als bei Gelen, in denen diese Stoffe sich mehr "anpassen" müssen. Das Schöne dabei: die Inhaltsstoffe sind natürlich und man kann auch seine eigenen Seifen "sieden". Die Tradition des Seifensiedens ist sehr alt und wurde früher, hauptsächlich aus Spargründen, in vielen Haushalten praktiziert (ein Auszug aus einem alten Rezeptbuch: www.naturseife.com/Seifenrezepte/seifenrezepte_aus_dem_vorigen_jahrhundert.htm).

Beim selbergestalten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Die Seifen können mit Ölen und Kräutern, je nach Geschmack, verfeinert werden. Alternativ kann man auf ein breites Angebot an Seifen von zahllosen Anbietern zurückgreifen. Auch bei Stenders gibt es eine umfassende Auswahl an verschiedensten Seifen mit unterschiedlichen Geruchs- und Ölkombinationen.



Bei der Anwendung der Seife, sollte man etwas Geduld haben, weil sie sich relativ langsam auf dem Körper verteilt. Das ist aber auch von Vorteil, weil dadurch der Massageeffekt beim Einreiben des Körpers verstärkt wird und die Durchblutung der Haut fördert. Wem das aber zu mühsam ist, ein Tipp: Vor dem Duschen die Seife mit etwas warmem Wasser in der Badewanne oder im Waschbecken so lange reiben, bis sie schön schäumt, damit man unter der Dusche gleich loslegen kann. Allerdings darf man nicht vergessen, dass in der Seife nur natürliche Tenside vorkommen und sie deshalb nicht so intensiv schäumt wie Duschgele. Doch in Sachen Duft stellen Seifen den flüssigen Gegenspielern nichts nach und sorgen für ein angenehmes Duscherlebnis. Auch bezüglich der Hautverträglichkeit darf es, je nachdem ob man gegen einen Zusatzstoff (ätherisches Öl ect.) allergisch ist oder nicht, ebenfalls keine Probleme geben. Bei meinem Langzeit-Selbstversuch, hat sich sogar herausgestellt, dass ich kaum noch Bodylotion für trockene Hautpartien benötige und meine Haut sich auch weniger schnell rötet, wenn sie gereizt wird.

Welche Erfahrungen gibt es von Ihrer Seite mit Naturseifen jeglicher Art?

Sonntag, 6. November 2011

Die Luft, die wir atmen

Wir können uns glücklich schätzen mit unserem Herbstwetter. Auch wenn der Sommer es mit uns nicht so gut gemeint hat, so glätzt die farbenfrohe Herbstpracht auf Wald und Wiese in der Sonne um die Wette. Nicht nur als Anblick sorgt der Herbst für Glücksmomente. Der Geruch von Laub und die frische Brise, die der Wind während des Spaziergangs einem entgegenbringt, sorgt für einen frischen Kopf und gibt Energie für den Tag.

Nichtsdestotrotz naht der Winter mit seinen kalten, trockenen und dunklen Tagen. Also die Jahreszeit, die viele Leute in ihre warmen, kuscheligen Wohnungen lockt und sie hauptsächlich dort den Tag verbringen lässt. Deshalb ist es wichtig, vorzusorgen. Vorzusorgen, damit in dieser Zeit auch wohltuende Gerüche die Luft, die wir atmen, dominieren.

Ätherische Öle begleiten die Menschen schon lange und verschaffen nicht nur einen angenehmen Geruch. Je nachdem welche Grundbasis die Öle haben (von Birke bis Jasmin), können sie das Immunsystem oder die Libido positiv beeinfllussen, aber auch schmerzstillend wirken. Speziell bei Atemwegserkrankungen können sie in den sogenannten "Teelichtlampen" für beispielsweise Linderung des Hustenreizes sorgen.

Eukalyptus und Tymian werden in diesem Zusammenhang eine schleimlösende Wirkung nachgesagt. Lavendel, Jasmin und Melisse sorgen für Ausgeglichenheit, indem sie beruhigen und beispielsweise auch schlaffördernd wirken sollen. Bei Entzündungen sollen Pfefferminze und Kamille für Linderung sorgen und Letztere dabei auch belebend wirken, um die bekanntesten Vertreter zu nennen. Es gibt allerdings eine Vielzahl von Ölen und man kann in diesem Zusammenhang, wenn nicht direkt ein Symptom gelindert werden sollte, ganz auf seinen Geruchsinn und das eigene Bauchgefühl vertrauen, was einem gefällt und was nicht.

Welche Erfahrungen haben Sie möglicherweise schon mit ätherischen Ölen gemacht? Welche Meinung haben Sie zu deren Wirkung?

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Schokolade macht glücklich! - Ein Erfahrungsbericht

Mit Schokolade kann man alles machen - naschen, trinken, in Kombination mit Fleisch oder Früchten - und zur Hautpflege verwenden. Nach einigen Erfahrungen mit syntetisch riechenden Körperbuttern und eigenartigen Schokoladenseifen, hat sich meine anfängliche Euphorie für diese Möglichkeit des alternativen Badens gelegt: Bis ich die Stenders Sugar Scrub - auf gut Deutsch "Zucker Schrubber" - ausprobieren durfte. Auch wenn die Konsistenz des Sugar Scrub ziemlich gewöhnungsbedürfitg ist und eher an einen Pudding erinnert, der zu lang in der Sonne gelegen hat, so sieht man doch die Inhaltstoffe - und möchte am liebsten eine Erberre eintauchen und kosten, weil es so verführerisch riecht. Allerdings würde ich beim ersten Öffnen dazu raten, das Behältnis waagrecht auszurichten, um Schokoflecken auf Tisch und Kleidung zu vermeiden ... . Auch bei der ersten Anwendung braucht man etwas Zeit, um abzuschätzen, wie viel von der Delikatesse man verwenden soll und mit welchen Utensilien - Naturschwamm, Duschpuschel oder doch die Hand - das Auftragen und Einmassieren der Köstlichkeit am angenehmsten ist ... meine Vorstellung des Gefühls von weicher, gepflegter Haut hat sich um einige Stufen nach oben korrigiert! ... also auch Schokolade auf der Haut fördert das Wohlbefinden!

Außerdem noch ein kleiner Tipp am Rande: Wenn man den Sugar Scrub aufträgt und sich nach dem Abwaschen noch in das gesammelte Badewasser legt, ziehen die Inhaltsstoffe nocheinmal kräftig ein und man kann diese dann auch in nicht ganz so konzentrierter Form in die Haare einwirken lassen - eine Empfehlung für sprödes und brüchiges Haar!



Welche Erfahrungen haben Sie vielleicht mit dieser Art von Produkten schon gemacht?

Montag, 24. Oktober 2011

Die Königin der Alpen

Schließen Sie ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie betreten nach einer langen Wanderung eine alte Bauernstube und spüren, wie der Holzboden unter ihren Beinen knirscht, das Holz im Kamin knistert - und der herrliche Geruch von Zirbe in ihre Nase steigt. Niergendwo schmeckt der Glühwein so gut wie dort und - es schläft sich offensichtlich auch ausgezeichnet in Zirbenbetten. Wie Studien gezeigt haben, reduziert sich die Herzfrequenz beim Schlaf in Zirbenbetten stärker, als bei anderen Schlafmöglichkeiten. Damit trägt das Holz zur ausgiebigeren Nachtruhe bei. Was viele Alpenfans bereits seit langem wussten, hat sich also bestätigt. Aber woran liegt es, dass die Zirbe eine so beruhigende und wohltuende Wirkung auf uns hat? "Die Königin der Alpen" wächst sehr langsam und in einer Höhe ab 1400 Seemetern. In diesen Gebieten braucht sie viel Kraft und Energie, um auch den Witterungsbedingungen standhalten zu können. Diese Kraft bündelt sich in ihrem Holz und zeigt sich unter anderem im Wirkstoff Pinosylvin, der noch jahrelang nach der Verarbeitung des Holzes darin zu finden ist. Er gibt dem Zirbenholz seinen typischen Geruch und schreckt Insekten, Pilze und Bakterien ab. Warum sich dieser Wirkstoff so lange hält und die Zirbe auf unseren Schlaf eine solche Wirkung hat, lässt sich alleine damit allerdings nicht erklären. Außerdem wurde sie zu Beginn auch nicht wegen dieser Wirkung verwendet: Zur Wohnraumverschönerung wurde die Zirbe eigentlich hauptsächlich wegen ihrer schönen Zeichnung und Farbe abgeholzt. Außerdem hat sie ein sehr weiches Holz und eignet sich deshalb sehr gut zur Weiterverarbeitung. Auch dem Zirbenschnaps, der mit seiner goldbraunen Farbe ein etwas anderes Destillat im Alpenraum darstellt, wird eine heilende Wirkung nachgesagt - allerdings hat sich das noch nicht wissenschaftlich bestätigt. Die Zirbe bleibt also ein Geheimnis der Alpen. Mit ihrer heroischen Größe von bis zu 25 Metern und der, von den Witterungen gezeichneten Rinde beeindruckt sie bereits Wanderer und wird auch zukünftig das Leben im Alpenraum mitgestalten.

Haben Sie vielleicht auch schon Erfahrungen mit der Zirbe gemacht?

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Inhaltsstoffe ABC - Polyphenole

Ein Problem, das vermutlich jeder kennt und das bei jedem Einkauf irgendwie nachdenklich stimmt: Inhaltsstoffe in Nahrung und Kosmetik, die auf Packungen stehen und einfach nur für Verwirrung sorgen. Mit den Beiträgen rund um Inhaltsstoffe, werden nun regelmäßig eben diese auf ihre Wirkung hinterfragt und begründet, warum sie in welchen Produkten zu finden sind.

Den Anfang machen heute die Polyphenole. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen - auf gut deutsch: finden sich in vielen Pflanzen und Früchten (siehe Beitrag: An apple a day ... ), sind für diese allerdings nicht notwendig und erleichtern den Pflanzen im Laufe ihres Wachstum nur etwas das Leben. Beispielsweise in Form von Geschmacksstoffen oder Farbstoffen, können sie Insekten anlocken und unterstützen damit den Fortbestand. Auch für den Menschen sind sie nicht lebensnotwendig, können aber auch uns helfen. Sie wirken unterstützend auf das Herz - Kreislaufsystem und entzündungshemmend. Diese chemischen Verbindungen können sowohl durch die Nahrung, als auch über die Haut aufgenommen werden und milden die Folgen schädlicher Umwelteinflüsse, wie Sonne oder Luftverschmutzung, ab. Wie machen sie das? Die Polyphenole haben eine beruhigende Wirkung auf freie Radikale und verhindern - bis zu einem gewissen Grad - dass diese die Zellen angreifen. Damit tragen sie dazu bei, dass Krankheitsbilder der Haut, wie Juckreiz, Trockenheit, aber auch Neurodermitis und Schuppenflechten, sich verbessern können. Besonders häufig werden diese Wirkstoffe in der Anti Aging Pflege verwendet.  Viele natürliche Polyphenole finden sich in Äpfeln, roten Trauben und dunkler Schokolade, wodurch zum Teil die körperlich wohltuende Wirkung von Rotwein und Sachertorte erklärt wären.

Haben Sie möglicherweise schon Erfahrungen im Zusammenhang mit diesem Inhaltsstoff gemacht?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

An apple a day ...

... keeps the doctor away ... das Sprichwort, das vermutlich am schnellsten mit der Frucht Apfel verbunden wird. Aber was ist dran an der Aussage, dass der regelmäßige Genuss von Äpfeln den Arzt fernhält?  Die Frucht deckt einen Viertel unseres täglichen Vitamin C Bedarfs ab und zudem liefert der Apfel Energie in Form von Trauben - und Fruchtzucker. Außerdem regt er auch, mit Hilfe von Ballaststoffen, die Verdauung an und bietet somit kompakt und auf saftig - knackige Art und Weise sehr viel, was ein gesunder Körper braucht. Allerdings hat sich herausgestellt, dass der Apfel nicht nur in erntefrischer Form gesund für unseren Körper ist. Auch als Extrakt in Kosmetika wirkt er pflegend auf unsere Haut. Konkret tragen Polyphenole und Zink zur Erneuerung und Kalzium und Kalium zu einer Straffung der Haut bei.



Aus diesen Gründen hat sich Stenders gedacht, dass jetzt, bei zunehmender Kälte und Wind, nicht nur das Immunsystem allgemein, sondern auch die Regeneration der Haut verstärkt umsorgt werden sollte. Deshalb finden sich im Onlineshop nun auch Produkte mit Apfelextrakt, die für fruchtig frische Sommergefühle in Bad und Herz sorgen und zu rosig, gesunder Haut betragen sollen.

Haben Sie möglicherweise interessante Erfahrungen rund um den Apfel gemacht? Wir würden uns freuen, wenn Sie diese mit uns teilen!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Der Wohlfühl - Indikator


Wir lernen bereits in der Schule, dass das Rauchen unserer Lunge schadet. Alkohol unserer Leber, zu viel Cholesterin unserem Herzen – im Bezug auf unsere Haut wird uns nur gesagt, im Sommer Sonnencreme zu verwenden und während der Pubertät nicht an kleinen Talgbeulchen zu verzweifeln. Dabei ist die Haut so viel mehr und verrät uns über andere, aber nicht zuletzt auch über uns selbst, wie wohl wir uns fühlen. Wenn uns zu kalt ist, stellen sich alle Härchen, auch wenn abrasiert oder kaum vorhanden, auf. Wenn uns zu warm ist oder wir krank sind, schwitzen wir. Allerdings zeigt es sich auch auf der Haut, wenn wir überfordert sind mit unserem Alltag - also einfach nur gestresst sind. Manche bekommen Juckreiz oder Ausschläge, andere Pickel, wieder andere ständige Schweißausbrüche oder starke Augenringe aufgrund von Schlafentzug – alles in allem kann man, auch wenn man sich bemüht, die Folgen von Stress nicht leicht verstecken. Die Haut lügt nicht und hält uns unsere Verfassung direkt wie einen Spiegel vor Augen. Allerdings ist sie auch dankbar und regeneriert sich schnell, wenn wir etwas ändern. Sie ist nicht nachtragend. Es liegt aber an uns, uns auch eine Auszeit zu gönnen, einmal kürzer zu treten und – uns einmal einfach fallen zu lassen.

Haben Sie vielleicht in dieser Hinsicht schon Erfahrungen gemacht?