Es ist Weihnachten und zahllose (Taufschein)-Christen strömten in die Kirchen, um die Mette zu feiern. Dabei wird dem ein oder anderen, so wie beispielsweise mir, immer gern etwas schummrig während der Zeremonie. Nicht wegen den vielen Menschen oder dem Weihnachtsevangelium. Nein, der Weihrauch wird in dieser Zeit besonders gern und viel verglüht, um das altehrwürdige Feeling in die Kirchen zurückzuholen - oder einfach dem Schweißfußgeruch der Besucher Herr zu werden. Dabei hab ich mich gestern gefragt, ob eigentlich der König Melchior schon Christ war, als er dem Jesuskind den Weihrauch brachte...und bei meiner Recherche im Bezug auf Weihrauch in anderen Kulturen und dessen Geschichte, kam einiges Interessantes und Unerwartetes zutage:
Bereits die alten Ägypter schätzten den Weihrauch. Besonders die gut betuchten Nil-Anrainer verwendeten den Rauch im Alltag, aufgrund seines Duftes und seiner desinfizierenden Wirkung. Auch die reichen Römer verwendeten bei ihren Besuchen in Städten Weihrauch, um den Gestank der damaligen Slums erträglicher zu machen. Generell war der Nebel und der Geruch des Weihrauchs immer gern gesehen in jeglichen Kulthandlungen. Doch bevor die christlichen Kirchen rund um den Globus in ihren Gotteshäusern den Weihrauch zu den Massen brachten, war er bereits seit langem in der Medizin bekannt - von Afrika bis in den Orient. Der Hauptgrund für dessen Einsatz - ob als Rauch oder als "Harztabletten" - war immer die Reinigung des Körpers von jeglicher Art von Krankheit.
Allerdings darf der Weihrauch nicht als Reliqut aus einer längst vergangenen Zeit angesehen werden. Es werden ihm auch heute noch ähnliche Wirkungen zugesprochen. Beim Kauf machen die Qualitätsunterschiede den Preis aus. Das Harz, bei dessen verbrennen der Weih-Rauch entsteht, wird aus Bäumen gewonnen. Der erste Anschnitt bringt dabei ein qualitativ schlechtes Harz hervor, das aber trotzdem verkauft wird. Der Baum und dessen "Wunde" brauchen Zeit, bis sie ein hochwertiges Harz produzieren. Dabei sollte man, wenn möglich etwas auf die Dosierung achten, damit keine Magenverstimmungen die Idylle im eigenen Heim stören - und wem die Ernteweise irgendwie zuwieder ist, der kann auch mit getrockneten Kräutern jeglicher Art ähnlich arbeiten. Einfach die Kräuter auf die heiße Räucherkohle legen und genießen. Heute ist diese Art der "Hausreingung" am Vormarsch und es gibt auch zahlreiche Interpretationen, wie die verschiedenen Kräuter auf das Umfeld im Eigenheim wirken. Hier eine Auswahl:
Salbei - gegen Schweißgeruch
Rosmarin - verjüngt und regt an
Pfefferminze - erfrischt das Raumklima
Johanniskraut - soll depressive Stimmung und Nervenschmerzen lindern
Generell kann in diesem Zusammenhang, auf die eigene Vorliebe und das Bauchgefühl vertraut werden. Für gewöhnlich sucht man sich intuitiv, mit dem was man gerne riecht, auch das was einem gut tut. Und wenn die Wirkungen, die den Kräutern nachgesagt werden nicht zutreffen sollten oder man nicht daran glaubt, so bleibt einem zumindest ein duftender Wohlfühlwohnraum!
Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Zusammenhang schon gemacht und was halten Sie von dieser alternativen Möglichkeit das Eigenheim zu "reinigen"?
Bereits die alten Ägypter schätzten den Weihrauch. Besonders die gut betuchten Nil-Anrainer verwendeten den Rauch im Alltag, aufgrund seines Duftes und seiner desinfizierenden Wirkung. Auch die reichen Römer verwendeten bei ihren Besuchen in Städten Weihrauch, um den Gestank der damaligen Slums erträglicher zu machen. Generell war der Nebel und der Geruch des Weihrauchs immer gern gesehen in jeglichen Kulthandlungen. Doch bevor die christlichen Kirchen rund um den Globus in ihren Gotteshäusern den Weihrauch zu den Massen brachten, war er bereits seit langem in der Medizin bekannt - von Afrika bis in den Orient. Der Hauptgrund für dessen Einsatz - ob als Rauch oder als "Harztabletten" - war immer die Reinigung des Körpers von jeglicher Art von Krankheit.
Allerdings darf der Weihrauch nicht als Reliqut aus einer längst vergangenen Zeit angesehen werden. Es werden ihm auch heute noch ähnliche Wirkungen zugesprochen. Beim Kauf machen die Qualitätsunterschiede den Preis aus. Das Harz, bei dessen verbrennen der Weih-Rauch entsteht, wird aus Bäumen gewonnen. Der erste Anschnitt bringt dabei ein qualitativ schlechtes Harz hervor, das aber trotzdem verkauft wird. Der Baum und dessen "Wunde" brauchen Zeit, bis sie ein hochwertiges Harz produzieren. Dabei sollte man, wenn möglich etwas auf die Dosierung achten, damit keine Magenverstimmungen die Idylle im eigenen Heim stören - und wem die Ernteweise irgendwie zuwieder ist, der kann auch mit getrockneten Kräutern jeglicher Art ähnlich arbeiten. Einfach die Kräuter auf die heiße Räucherkohle legen und genießen. Heute ist diese Art der "Hausreingung" am Vormarsch und es gibt auch zahlreiche Interpretationen, wie die verschiedenen Kräuter auf das Umfeld im Eigenheim wirken. Hier eine Auswahl:
Salbei - gegen Schweißgeruch
Rosmarin - verjüngt und regt an
Pfefferminze - erfrischt das Raumklima
Johanniskraut - soll depressive Stimmung und Nervenschmerzen lindern
Generell kann in diesem Zusammenhang, auf die eigene Vorliebe und das Bauchgefühl vertraut werden. Für gewöhnlich sucht man sich intuitiv, mit dem was man gerne riecht, auch das was einem gut tut. Und wenn die Wirkungen, die den Kräutern nachgesagt werden nicht zutreffen sollten oder man nicht daran glaubt, so bleibt einem zumindest ein duftender Wohlfühlwohnraum!
Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Zusammenhang schon gemacht und was halten Sie von dieser alternativen Möglichkeit das Eigenheim zu "reinigen"?














