Krebs ist bereits seit der Antike bekannt - damals galt er als unheilbar. Auch wenn sich die Behandlungsmethoden und die Möglichkeiten zur Früherkennung durch die moderne Medizin verbessert haben, kommt in den nächsten Jahrzehnten ein Problem auf die Gesundheit der Gesellschaft zu.
Denn was früher Infektionskrankheiten, wie die Pest, Syphilis oder Tuberkulose waren, ist der modernen Gesellschaft der Krebs. Wie die neueste Krebsforschung zeigt sind dabei aber nicht nur die erhöhte Lebenserwartung und kanzerogene Stoffe gefährlich: auch Fettleibigkeit und Übergewicht begünstigen bestimmte Krebsarten, wie Gebärmutter- oder Brustkrebs, aber auch Krebserkrankungen der Speiseröhre, Niere, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Grund dafür sei unter anderem, dass durch erhöhtes Körperfett der Organismus das Insulin - wesentlich zur Regulierung für den Blutzuckerspiegel - nicht mehr aufnehmen kann und damit die Bauchspeicheldrüse übermässig viel produziert, was wiederum das Wachstum von Krebszellen begünstigt, wie 'die Zeit' in ihrer Printausgabe (Nr. 31, 2012) berichtet. Das Risiko des Körperfetts kann dabei bereits bei einem "normalen" Body Mass Index steigen - denn der Index gibt nicht den Anteil von Fett am Gesamtgewicht an. Neben der Ernährung wird also ein weiterer Faktor wesentlich zur Prävention vor Krebserkrankungen in der Bevölkerung sein: Bewegung. Bei regelmäßiger Bewegung - dabei reichen auch lange, zügige Spaziergänge oder einfach täglich die Stiege statt dem Aufzug zu benutzen - und einer ausgewogener Ernährung dezimiert sich dieses Risiko rasch.
Bis sich ein solcher Trend allerdings flächendeckend in der Bevölkerung durchsetzt, werden Krebserkrankungen ein wesentliches Gesundheitsproblem in unserer modernen Gesellschaft bleiben.
Denn sowohl Übergewicht wie auch Bewegungsmangel nimmt in den OECD - als 'Industriestaaten' - Staaten immer mehr zu statt ab: Beispielsweise ist jeder zweite Bürger der OECD Staaten übergewichtig - 1980 war es jeder zehnte. Besonders bei Jugendlichen ist die Entwicklung hin zu Übergewicht und Bewegungsmangel alarmierend.
Denn sowohl Übergewicht wie auch Bewegungsmangel nimmt in den OECD - als 'Industriestaaten' - Staaten immer mehr zu statt ab: Beispielsweise ist jeder zweite Bürger der OECD Staaten übergewichtig - 1980 war es jeder zehnte. Besonders bei Jugendlichen ist die Entwicklung hin zu Übergewicht und Bewegungsmangel alarmierend.













