Zeit zur Ruhe zu kommen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Körper zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinem Geist zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich seinen Sinnen zu widmen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Zeit sich einfach fallen zu lassen

weil die schönen Dinge des Lebens keine Eile kennen ...

Dienstag, 7. August 2012

Körperfett gefährlicher als Rauchen?

Krebs ist bereits seit der Antike bekannt - damals galt er als unheilbar. Auch wenn sich die Behandlungsmethoden und die Möglichkeiten zur Früherkennung durch die moderne Medizin verbessert haben, kommt in den nächsten Jahrzehnten ein Problem auf die Gesundheit der Gesellschaft zu.

Denn was früher Infektionskrankheiten, wie die Pest, Syphilis oder Tuberkulose waren, ist der modernen Gesellschaft der Krebs. Wie die neueste Krebsforschung zeigt sind dabei aber nicht nur die erhöhte Lebenserwartung und kanzerogene Stoffe gefährlich: auch Fettleibigkeit und Übergewicht begünstigen bestimmte Krebsarten, wie Gebärmutter- oder Brustkrebs, aber auch Krebserkrankungen der Speiseröhre, Niere, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Grund dafür sei unter anderem, dass durch erhöhtes Körperfett der Organismus das Insulin - wesentlich zur Regulierung für den Blutzuckerspiegel - nicht mehr aufnehmen kann und damit die Bauchspeicheldrüse übermässig viel produziert, was wiederum das Wachstum von Krebszellen begünstigt, wie 'die Zeit' in ihrer Printausgabe (Nr. 31, 2012) berichtet. Das Risiko des Körperfetts kann dabei bereits bei einem "normalen" Body Mass Index steigen - denn der Index gibt nicht den Anteil von Fett am Gesamtgewicht an. Neben der Ernährung wird also ein weiterer Faktor wesentlich zur Prävention vor Krebserkrankungen in der Bevölkerung sein: Bewegung. Bei regelmäßiger Bewegung - dabei reichen auch lange, zügige Spaziergänge oder einfach täglich die Stiege statt dem Aufzug zu benutzen - und einer ausgewogener Ernährung dezimiert sich dieses Risiko rasch.

Bis sich ein solcher Trend allerdings flächendeckend in der Bevölkerung durchsetzt, werden Krebserkrankungen ein wesentliches Gesundheitsproblem in unserer modernen Gesellschaft bleiben.
Denn sowohl Übergewicht wie auch Bewegungsmangel nimmt in den OECD - als 'Industriestaaten' -  Staaten immer mehr zu statt ab: Beispielsweise ist jeder zweite Bürger der OECD Staaten übergewichtig - 1980 war es jeder zehnte. Besonders bei Jugendlichen ist die Entwicklung hin zu Übergewicht und Bewegungsmangel alarmierend.

Sonntag, 22. Juli 2012

Wenn der Schwung fehlt ...

35 Grad Außentemperatur und trotzdem kalte Füße. Zehn Minuten in der heißen Sonne etwas ausspannen und beim Aufstehen wird einem schwarz vor Augen. Das sind nur zwei von vielen kleinen Unannehmlichkeiten bei niedrigem Blutdruck. Auch wenn niedriger Blutdruck anscheinend eher zu einem langen Leben beitragen soll, ist er lästig. Auf der Suche nach Möglichkeiten, wie ich mein Problem etwas in den Griff bekommen könnte, wollte ich zunächst fast aufgeben. Denn - wen wundert es - Bewegung soll helfen. Speziell kräftige Waden sollen dazu beitragen, dass das Blut leichter durch den Körper gepumpt wird - speziell bei längerem Stehen. Auch Kalt-Warm Duschen der Beine sollen den Kreislauf antreiben. Nichts Neues also. Aber ich habe mich durchgerungen etwas mehr herauszufinden und bin auch auf folgende Möglichkeiten gestoßen. Beispielsweise kann eine schlechte Durchblutung auch durch zu wenig Flüssigkeit im Körper hervorgerufen werden - also mehr trinken ist auch ein Tipp. Auch gehen statt stehen hilft dem Absacken des Blutes und einer Unterversorgung des Gehirns vorzubeugen.



Diese Antworten haben mich aber nicht zufrieden gestellt und ich habe was anderes ausprobiert: Nach dem Duschen (Kalt-Warm) in der Früh, habe ich mir ein ätherisches Pfefferminzöl auf meine Waden und meine Schläfen einmassiert und war auf einen Schlag erfrischt und wach. Damit habe ich ohne Schwarztee oder Kaffee richtig fit in den Tag starten können. Dass ätherische Öle auch auf den Körper einmassiert oder verdünnt bei guter Qualität sogar getrunken werden können, war für mich eine neue Erfahrung hat aber funktioniert - vor dem Trinken würde ich aber noch mit dem Verkäufer meines Vertrauens Absprache halten, denn für das muss das Öl wirklich eine ausgezeichnete Qualität haben. Dabei können die Öle auch beim Entspannen helfen (beispielsweise Lavendelöl) und das nicht nur in der Badewanne oder in der Duftlampe. Außerdem gibt es auch direkte Mischungen, die verschiedene Öle mit ähnlichen Wirkungen bereits vereint haben, wie die Revitalöl-Mischung von Stenders.

Hat jemand vielleicht noch eine Idee, wie man gegen niedrigen Blutdruck - ohne Medikamente - etwas machen kann oder hat vielleicht noch jemand anders ähnliche Erfahrungen mit ätherischen Ölen gemacht?

Sonntag, 8. Juli 2012

Natürlich weich und pflegend

Beim Schnorcheln oder Tauchen bilden sie die Kulisse für vorbeiziehende Fische, doch in unseren Badezimmern werden sie erst so richtig zum Star: die Naturschwämme.

Naturschwämme sind umweltfreundlich, weil sie natürlich nachwachsen können und im Meer entstehen. Aufgrund der Ernte aus der Natur, sollte man aber speziell ungebleichte Naturschwämme vor dem ersten Gebrauch einmal gut durchwaschen - um kleine Steine oder Erdrückstände zu entfernen. Außerdem sollten die Schwämme regelmäßig gereinigt werden, um  Bakterien abzutöten. Dazu gibt es mehre Möglichkeiten: Einmal die Mikrowelle, die Waschmaschine unter Beigabe von etwas Essig bei 60 Grad oder den Schwamm für zehn - fünfzehn Minuten in heißen Salzwasser einlegen. An und für sich entspricht aber auch das Auftragen von Duschgel oder Ähnlichem und das Durchwaschen derselben ebenfalls einer schonenden Reinigung. Dabei sollte immer darauf geachtet werden die Schwämme gründlich auszuwaschen.

Generell lassen sich grob drei Arten von Schwämmen unterscheiden. Wesentliche Unterscheidungskriterien sind dabei die Porentiefe und die Konsistenz bei Feuchte, die sich dadurch ergibt.

Der Seidenschwamm ist sehr feinporig und eignet sich besonders gut zur Reinigung von sensiblen Hautpartien, wie dem Gesicht.

Der Grasschwamm hat etwas größere Poren, aber auch kleine "Härchen", die sich auf der Haut wie ein Peeling anfühlen.

Der Kapadikoschwamm ist der grobporigste der Drei und besonders gut für die Reinigung des Körpers beim Duschen geeignet. Aufgrund seiner großen Poren finden sich in diesem Schwamm auch eher Erdrückstände oder kleine Steine. Zum Entfernen dieser, kann der Schwamm auch etwas aufgerissen werden. Bei den anderen Beiden ist das weniger zu raten, weil die einzelnen Fasern dort stärker verbunden sind.

Für den täglichen Gebrauch sind sie unkompliziert in ihrer Handhabung. Außerdem habe ich den Eindruck, dass ich durch die Anwendung von Schwämmen weniger Duschgel brauche. Die Schwämme scheinen die Gele besser aufzuschäumen und verteilen sie auch gleichmäßiger auf der Haut als Kunstschwämme. Aus eigener Erfahrung kann bestätigen, dass sie widerstandsfähiger sind als beispielsweise normale Netzschwämme und außerdem auch länger halten - und sie verlieren ihre angenehme Weiche nicht im Laufe der Zeit. Wenn man den Schwamm wirklich täglich gebraucht, würde ich dazu raten, einen möglichst kleinen Schwamm zu wählen und wenn möglich nach der Verwendung auch außerhalb des Badezimmers zu lagern. Dann trocknet er wirklich durch bis zum nächsten Gebrauch und Bakterien können sich nicht so schnell vermehren oder festsetzen.

Haben Sie vielleicht auch schon Erfahrungen mit Naturschwämmen gemacht oder haben Tipps zur Anwendung oder Reinigung?